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Fisch für eine gesunde Ernährung - Aal als Nahrungsmittel

Aale haben einen langgestreckten, schlangenförmigen Körper und besitzen viele Schleimzellen in der Haut. Der Aal gilt als Edelfisch und ist als Speisefisch sehr beliebt. Jedoch sollte man bei regelmäßigem Verzehr berücksichtigen, dass Aal zu den fettreichen Fischsorten gehört.

Arten

Bei den Aalen gibt es verschiedene Untergruppen, wie die Flussaale oder die Meeraale.

Zu den Flussaalen, auch als Süßwasseraale bezeichnet, zählen u.a. der Europäische Aal, der  Amerikanische Aal, der Japan-Aal und der Neuseeland-Aal. Sie leben im Süßwasser und wandern zum Laichen ins Meer. Da der Flussaal auch in deutschen Gewässern beheimatet ist, kann man bei uns selbst Aal angeln.

Die Meeraale leben wie der Name bereits sagt im Meer, sowohl im Flach- als auch im Tiefwasser. Sie sind wesentlich größer als die Flussaale jedoch bei weitem nicht so schmackhaft.

 

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Zubereitung

Das Ausnehmen des Aals sollte man besser dem Fischhändler überlassen, denn das Aalblut enthält ein Gift, das eine blutzersetzende Wirkung hat. Durch Garen und Räuchern wird dieses Gift zersetzt, was den Aal für uns genießbar macht.

Frisch angebotener Aal ist oft als Grüner Aal erhältlich. Die Haut wird bei den meisten Zubereitungsformen vor dem Garen abgezogen. Junge Aale oder Aale, die geräuchert werden, können auch mit Haut zubereitet werden. Es sollte dann jedoch die Schleimschicht entfernt werden. Hierzu den Aale mit Salz einreiben und einige Minuten einwirken lassen, so dass sich der Schleim mit dem Salz verbindet. Anschließen das Salz mit dem Schleim abstreifen und unter fließendem Wasser abwaschen. 

Aal kann in Portionsstücken gekocht, gebraten, gegrillt, geschmort oder im Ganzen gebacken werden. So kann er beispielweise in einem Sud aus Gewürzen, Kräutern, Gemüse und/ oder Wein gekocht oder geschmort werden. Bei Schmorgerichten eignen sich zum Würzen vor allem mediterrane Küchenkräuter, wie Thymian. Eine Dillsoße ist ebenfalls sehr schmackhaft zu Aal.

Durch sein festes Fleisch eignet er sich auch sehr gut zum Grillen. Hierfür den Aal in etwa 10 cm lange Teilstücke schneiden, Salz einreiben und je nach Geschmack mit weiteren Gewürzen oder  Zitronensaft würzen. Thunfisch kann darüber hinaus auch in Marinade oder in Gelee eingelegt werden.

 

In Mittelmeerregionen wird Aal bevorzugt im Ganzen mit Knoblauch und Olivenöl im Tontopf gebacken.

Da Aal bereits reich an Fett ist, sollten die Beilagen eher fettarm sein. Hierzu eignen sich Salzkartoffeln, Salat oder Gemüse, wie Gurkensalat.

Auf Grund dieses hohen Fettgehaltes ist Aal zum Räuchern sehr gut geeignet. Räucheraal schmeckt beispielsweise ganz einfach mit einer Scheibe Brot mit Butter und Salz sehr gut.

Der nicht ganz so schmackhafte Meeraal wird in erster Linie als Räucheraal oder für die Zubereitung von Fischsuppen, Schmorgerichten oder Eintöpfen verwendet.

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Gesundheitswert

Der Gehalt an Vitamin A und D ist beim Aal wesentlich höher als bei anderen Süßwasserfischarten.

Das Fleisch ist sehr fett- und kalorienhaltig. So kann ein ausgewachsener Aal einen Fettanteil von bis zu 28 % Fett besitzen. Neben den gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält er viele gesättigte Fettsäuren und viel Cholesterin.

Das Aalfleisch kann mit Schwermetallen oder Umweltschadstoffen belastet sein.