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Babynahrung - Beikost

In den ersten 4 - 6 Lebensmonaten bekommt das Baby mit Muttermilch oder industriell hergestellter Säuglingsmilchnahrung alles, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Weitere Lebensmittel oder Getränke werden zu diesem Zeitpunkt noch nicht benötigt.

Etwa ab dem 5. bis 7. Lebensmonat kann man die sogenannte Beikost einführen.  Milch allein reicht nun bei den meisten Babys auf Grund des Mehrbedarfs an Energie und Nährstoffen nicht mehr aus. Zur Beikost gehören neben Milch-, Getreide-, Obst- und Gemüsebreien, auch Fleisch, Reis, Nudeln, Obst, Gemüse, Brot, Kekse, etc. eigentlich alle Lebensmittel der Säuglingsnahrung, außer Milch.

Einführung

Wenn das Baby mindestens 4 Monate, besser noch 5 oder 6 Monate, alt ist und sich für das Essen der Erwachsenen interessiert und mit ausschließlich Milchnahrung nicht mehr zufrieden scheint, kann man mit den ersten Löffelversuchen beginnen. Bewährt hat sich das sogenannte Stufen-Ernährungskonzept. Das bedeutet, dass einzelnen Lebensmittel erst nach und nach ergänzt und kombiniert werden. Jeweils eine Milchmahlzeit wird etwa im Abstand von einem Monat ersetzt. Am Anfang wird das Baby nur ein paar Löffel essen, danach sollte es wie gewohnt seine Milch erhalten, um satt zu werden. Solange bis es eine komplette Mahlzeit Brei schafft und danach gut gesättigt ist.

 

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Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Viele beginnen mit dem Mittagsbrei. Den Start kann hier ein gut verträglicher Karotten-Brei machen. Den milden, leicht süßlichen Geschmack mögen die meisten Kinder. Dieser kann dann nach einer Woche mit einer weiteren Zutat ergänzt werden, wie Kartoffel oder Pastinake. Anschließend kommen weitere Gemüsesorten, wie Blumenkohl, Fenchel, Zucchini oder Kürbis hinzu. Möglichst nur ein oder zwei neue Sorten pro Woche. So kann man am besten feststellen, ob das Kind etwas nicht verträgt.

Später folgt dann 4 Mal pro Woche gegartes und püriertes Fleisch. Dazu eignen sich vor allem Geflügel, Kalb- oder Rindfleisch. Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei liefert wichtiges Eisen, Zink und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamine. Eine Mittagsmahlzeit sollte etwa 10 Gramm Fett  enthalten. Dies entspricht in etwa 2 – 3 Teelöffeln Butter oder hochwertiges Öl, am besten Sonnenblumen- oder Rapsöl. Das Kind benötigt das Fett zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine und die zusätzliche Energie. Auch bei  Fertigbrei im Gläschen auf die Fettangaben achten und ggf. hinzugeben, denn er enthält in den meisten Fällen zu wenig Fett.

 

Milch-Getreide-Brei

Etwa einen Monat später wird als zweite feste Mahlzeit häufig abends der Milch-Getreide-Brei eingeführt. Er besteht aus Vollmilch, teilweise mit Wasser verdünnt, Getreide und Obst, Obstpüree oder Obstsaft. Als Obst sind vor allem Apfel, Birne und Banane besonders bekömmlich.

Getreide-Obst-Brei

Als dritte Mahlzeit kommt nachmittags als Zwischenmahlzeit der Getreide-Obst-Brei dazu. Er enthält Wasser, Getreide und Obst oder Obstpüree. Auch diesem Brei sollte man noch 10 Gramm Fett hinzufügen.

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Feste Nahrung

Die meisten Babys können zwischen dem 8. und 10. Monaten bereits die erste feste Nahrung zu sich nehmen, die nicht ganz so klein püriert ist. Gegen Ende des 1. Lebensjahres interessieren sich Kinder zunehmend für das Essen der Erwachsenen und können langsam an die Familienkost gewöhnt werden. Das Essen sollte dann jedoch auf keinen Fall stark gewürzt, sehr fettreich oder blähend sein. Auch frittiertes oder scharf gebratenes Essen eignet sich nicht für Kinder in diesem Alter.

Mit Fingerfood, wie Brot, Keks, Zwieback, Reiswaffel, Banane, Apfel, bissfest gekochten Mohrrüben oder gekochten Nudeln können Babys bereits kleine Happen selber essen. Hierbei sollte das Kind jedoch niemals unbeaufsichtigt gelassen werden, denn es könnte sich verschlucken.