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Bohnen

Bohnen sind Schmetterlingsblütler. Die Samen der Bohnen zählen zu den Hülsenfrüchten und sind für die menschliche Ernährung äußerst wichtig.

Sorten

Der bekannteste Vertreter ist die Gartenbohne. Die gibt es als Buschbohne und als Stangenbohne. Die Stangenbohnen benötigen eine Stütze, an der sie emporranken können. Im Gegensatz zur Buschbohne, die maschinell geerntet werden kann, muss die ertragsreiche Stangenbohne mühsam von Hand gepflückt werden.

Prinzessbohnen werden gepflückt, solange sie jung und zart sind. Die Hülsen sind kurz und fadenlos und die Samen klein und dünn. Sie werden häufig zu Konserven verarbeitet. Etwas größer und kräftiger sind die Delikatessbohnen, aber immer noch sehr zart. Brechbohnen sind dickfleischig und lassen sich leicht in mundgerechte Stücke brechen.

 

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Man unterscheidet Bohnen außerdem in ihrer Farbe. Grüne Bohnen sind die Gartenbohnen mit grünen Samen. Wachsbohnen oder gelbe Bohnen besitzen gelbe Samen, die weißen Bohnen weiße bis cremefarbene. Vor allem weiße Bohnen haben eine dünne Schale und enthalten sehr viel Stärke. Der Begriff Kidneybohne wird heutzutage vor allem für  Gartenbohnen mit großen, rötlichen, nierenförmigen Samen mit mehligem Kern verwendet. Sie sind relativ süß im Geschmack und werden häufig zu Konserven oder Trockenbohnen verarbeitet. Kidneybohnen sind eine besonders wichtige Zutat für Chili con Carne. Schwarze Bohnen sind schwarz glänzend und haben einen weichen Kern und einen süßlichen Geschmack.

Bei der Dicken Bohne, auch als Acker- oder Pferdebohne bekannt, werden nur die jungen Hülsen verwendet, bevorzugt für Gemüseeintöpfe oder Bohnenpüree.

 

Zubereitung und Verwendung

Um Bohnen länger haltbar zu machen, können sie getrocknet oder konserviert werden.

Wegen den in den Bohnen enthaltene natürlichen Giftstoffe sollten sie nicht roh verzehrt werden. Eine ausreichend lange Garzeit kann diese Giftstoffe stark mindern und die Bohnen für uns genießbar machen.

Diese natürlichen Giftstoffe können vor allem in ungeübten Därmen zu Blähungen führen. Durch die Zugabe verdauungsfördernder Gewürze, wie Bohnenkraut oder Kümmel, kann die Gasproduktion teilweise gemindert werden. Trockenbohnen sind leichter verdaulich, da die Hülsen einen besonders hohen Ballaststoffgehalt haben.

Getrocknete Bohnen sollten einige Stunden vor der Zubereitung, in etwas Wasser eingeweicht werden. Das Einweichwasser anschließend entsorgen, denn die Giftstoffe gehen zum Großteil in das Wasser über. Zum Kochen sollte neues Wasser verwendet werden. Die schadhaften Bohnen erkennt man daran, dass sie in einer Schüssel mit kaltem Wasser oben schwimmen. Sie sollten vor dem Kochen entfernt werden.

Vorgegarte Bohnen aus der Konserve müssen lediglich erhitzt werden. Sie benötigen nur kurze Garzeiten und sind deshalb schnell zuzubereiten. Durch die Konservierung verlieren sie jedoch einen Teil ihrer Nährstoffe.

Die noch nicht ausgreiften Hülsen der Gartenbohnen werden hierzulande gern als Prinzess- oder Delikatessbohne als Beilagengemüse gegessen. Die reifen, getrockneten Bohnensamen werden häufig Suppen oder Eintöpfen, wie Bohneneintopf oder Minestrone, zugefügt.

 

Gesundheitswert

Der in den Bohnen enthaltene hohe Proteingehalt und die vielen Ballaststoffe sowie komplexen Kohlenhydrate machen Bohnen zu einem sehr wertvollen Lebensmittel. Darüber hinaus enthalten Bohnen Vitamin C und K sowie Mineralstoffe, wie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium.