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Energiebilanz der Ernährung

Energie stellt die Fähigkeit dar, Arbeit zu verrichten oder Wärme zu liefern. Das ist auch nach wie vor das Hauptziel der Ernährung. Sie soll Energie liefern und so das Überleben sicherstellen.

Entsprechend dem Gesetz von der Erhaltung der Energie ergibt sich die mögliche Arbeitsleistung unseres Körpers also aus der Energiegewinnung aus der Nahrung und den körpereigenen Vorräten. Die Maßeinheit für den Energiegehalt in Nahrungsmitteln und dem Energieverbrauch des Menschen sind Kilokalorien oder auch Kilojoule.

Die Energiebilanz stellt also das Verhältnis von Energiezufuhr und Energieverbrauch dar.

Die Energie liefernden Nährstoffe in unserer Ernährung sind Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße. Der Energiegehalt von Fett liegt bei 9,3 kcal je Gramm. Kohlenhydrate und Eiweiß liefern je Gramm 4,1 kcal.
Alkohol ist ebenfalls Energieträger und liefert dem Körper 7,1 kcal je Gramm.

 

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Energiebedarf unseres Körpers

Die Menge der mit der Ernährung aufgenommen Energie lässt sich recht einfach berechnen, da in Deutschland auf allen Nahrungsmitteln der Kaloriengehalt angegeben ist. Wesentlich schwieriger ist die Berechnung des täglichen Energiebedarfs einer Person. Hier spielen eine Vielzahl von individuellen Faktoren eine Rolle, welche eine exakte Ermittlung nahezu unmöglich machen. Vernachlässigt man diese individuellen Faktoren, ist eine grobe Berechnung mittels folgender maßgeblicher Faktoren möglich:

- Grundumsatz
- Leistungsumsatz
- Verdauungsverluste
- Nahrungsindizierte Thermogenese der Nährstoffe

Ausgeglichene Energiebilanz

Da die Berechnung des genauen Energiebedarfs sehr schwierig ist, stellt sich natürlich die Frage, wie man eine ausgeglichene Energiebilanz mit Hilfe der täglichen Ernährung erreicht. Erschwerend kommt natürlich noch der täglich unterschiedliche Leistungsumsatz dazu, so das für jeden neuen Tag der Energiebedarf neu errechnet werden müsste.

Im Alltag ist eine genaue Berechnung also nicht praktikabel. Hier kann man davon ausgehen, das die Energiebilanz ausgeglichen ist, wenn das Körpergewicht konstant bleibt. Steigt das Körpergewicht an, ist die Kalorienzufuhr höher als der Kalorienverbrauch. Um zu ermitteln, ob man ein der Körpergröße entsprechendes “normales” Gewicht hat, kann man sich verschiedener Messverfahren bedienen. Hierzu zählen der Body Mass Index und auch der ältere Broca Index. Der Body Mass Index liefert aber gerade bei besonders kleinen bzw. großen Personen zuverlässigere Werte.

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Kilokalorien / Kilojoule

Der Energiegehalt in der Nahrung und auch der Energieverbrauch werden in Kilokalorien und / oder oft auch in Kilojoule angegeben.

Eine Kilokalorie (kcal) entspricht der Wärmemenge, welche nötig ist, um 1 Liter Wasser von 14,5 °C auf 15,5 °C zu erhöhen.

1978 wurde die Maßeinheit Kilojoule (kJ) zur Angabe des Energiegehalts in Nahrungsmitteln eingeführt. Diese gibt die tatsächlich in der Nahrung enthaltenen Energie an und nicht die durch Nahrungsenergie freigesetzte Wärme. 1 Kilokalorie entspricht 4,1855 Kilojoule.