© Iakov Kalinin - Fotolia.com (2)
[Ernährung] [Inhalt] [Naehrstoffe] [freie Radikale] [Energiebilanz] [individuelle Ernährung] [Diät] [alternative Ernährungsformen] [Nahrungsergaenzungen] [Ernaehrungspyramide] [Lebensmittel] [Salmonellen] [Säuren Basen] [Fragen] [Kontakt]

- Ernährung

- Artikelübersicht

Gemüse:

  - Artischocken
 
- Brokkoli
 
- Kohl
 
- Kopfsalat / Blattsalat
 
- Karotten
  - Süßkartoffeln
 
- Zwiebeln

Hülsenfrüchte:

  - Bohnen
 
- Erbsen
 
- Erdnüsse
 
- Kichererbsen
 
- Linsen
 
- Sojabohnen

Die Lebensmittel:

- Nahrungsmittel
- Genussmittel
- Lebensmittelzusatzstoffe
- Fast Food

Nahrungsmittel:

- Fisch
- Fleisch
- Gemüse
- Getreide
- Hülsenfrüchte
- Milch und Milchprodukte
- Obst
- Fette & Öle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erbsen

Erbsen gehören wie viele andere Hülsenfrüchte zur Gattung der Schmetterlingsblütler und ihre Samen zu den Hülsenfrüchten. Sie zählen zu den ältesten kultivierten Pflanzen, die bereits seit vielen tausend Jahren angebaut werden und auch heute noch eines der weltweit am häufigsten kultivierten Gemüsearten sind. In der Hülse, umgangssprachlich häufig auch falsch als Schote bezeichnet, entwickeln sich bis zu acht Samen/ Erbsen, die je nach Sorte zwischen 3 und 9 mm Durchmesser besitzen.

 

FL468x80

Sorten

Der bekannteste Vertreter ist die Gartenerbse. Sie wird in zahlreichen Sorten kultiviert. Es gibt die Pal- bzw. Schalerbsen, die Zucker- bzw. Kaisererbsen und die Markerbsen. Die Zuckererbsen haben einen sehr hohen Zuckergehalt und schmecken dadurch recht süß. Außerdem besitzen sie eine zarte, essbare Hülse. Diese wird oft als Kaiser- oder Zuckerschote angeboten. Die Samen der Palerbsen sind im Gegensatz zu den runzligen, leicht eckigen Samen der Zucker- und Markerbsen, eher rund und glatt. Sie haben einen hohen Stärkeanteil und schmecken etwas weniger süß und stattdessen leicht mehlig. Sie werden gerne als Trockenerbsen verwendet.

Für Trockenerbsen reifen die Samen in der Hülse an der Pflanze aus. Da die äußere Samenschale sehr hart und nur schwer verdaulich ist, wird sie in speziellen Mühlen entfernt. Dadurch werden sie leichter verdaulich und bei der Zubereitung schneller gar, jedoch geht durch das Schälen der Erbsen auch ein Teil der Ballaststoffe verloren.

 

Zubereitung und Verwendung

Frische Erbsen eignen sich sehr gut als Beilagengemüse oder für Salat. Hierfür müssen sie vorher gegart werden. Zucker- oder Kaiserschote kann man ebenfalls gegart als Beilagengemüse verwenden. Sie werden ähnlich zubereitet wie Bohnen. Zuckerschoten können jedoch auch roh verzehrt werden.

Da Erbsen sich nicht lange halten und schnell an Geschmack verlieren, werden sie häufig zu Trockenerbsen, Konserven oder Tiefkühlkost verarbeitet. Sie eignen sich als Zutat für Eintöpfe, Suppen oder Püree. Man kann frische Erbsen auch selbst blanchieren und anschließend tiefkühlen. So sind sie bis zu 12 Monate lagerfähig.

Da Erbsen sehr eiweißhaltig sind, sollten sie bei einer fleischlosen Ernährung regelmäßig in den Speiseplan mit aufgenommen werden.

 

Gesundheitswert

Erbsen enthalten vor allem Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke. Sie sind sehr ballaststoffreich und fettarm. Der Eiweißanteil ist im Vergleich zu anderen Gemüsearten sehr hoch. Vor allem Trockenerbesen enthalten sehr viel Kohlenhydrate und Eiweiß und sind somit noch nährstoffreicher als die frischen Erbsen.

Erbsen enthalten u.a. Vitamin C, E, B1, B2 und B3. Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Eisen, Kalium, Kupfer, Mangan, Phosphor und Zink sind in allen Erbsensorten reichlich enthalten.

Die vielen Ballaststoffe in den Erbsen regen die Verdauung an und können den Cholesterinspiegel senken. Außerdem wirken die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe krebsvorbeugend.