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Erdnüsse

Die Erdnuss gehört, anderes als ihr Name vermuten lässt, botanisch gesehen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten. Die einjährige Pflanze zählt zu den Schmetterlingsblütlern war ursprünglich in Südamerika beheimatet und wird heute vor allem in den Tropen und Subtropen kultviert.

In der Regel befinden sich zwei Samen pro Hülse. Die Hülse ist etwa 2 bis 6 cm lang. Diese Hülsenfrüchte wachsen unterirdisch, deshalb auch der Name Erdnuss. Die Schale ist fest und öffnet sich nicht selbständig.

 

Gesundheitswert

Im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten sind Erdnüsse weder kalorien- noch fettarm. Sie enthalten hochwertige essentielle Fettsäuren, besonders viel Linolsäure.

Darüber hinaus enthalten sie viel Vitamin E und Mineralstoffe, wie Magnesium und Kalium. Mit über 170 mg Magnesium ist sie sogar eines der magnesiumsreichsten, pflanzlichen Lebensmittel. Und da Magnesium helfen kann Stress zu lindern, sind Erdnüsse manchmal das reinste Kraftfutter, zusätzlich schützt Magnesium die Herzmuskelzellen und kann so Herzerkrankungen vorbeugen.

Darüber hinaus besitzen Erdnüsse, wie die anderen Hülsenfrüchte auch, einen hohen Eiweißanteil. Erdnüsse wirken cholesterinspiegelsenkend und stärken das Immunsystem.

Leider sind Erdnüsse häufig Auslöser für Nahrungsmittelallergien. Im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln ist das allergene Potential sehr hoch. Tränende Augen, Ausschlag, Atembeschwerden bis hin zum anapylaktischen Schock können die Symptome für eine Allergie sehr unterschiedlich sein.

 

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Zubereitung und Verwendung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten kann die Erdnuss roh genossen werden. Man kann sie jedoch auch Rösten oder Kochen.

Beim Einkauf unbedingt auf einwandfreie Nüsse achten. Sie sollten weder verfärbt noch verschrumpelt sein. Denn Erdnüsse können sehr schnell von Schimmelpilz befallen werden. Leider sind diese Pilze auch gegen Kochen, Backen und Rösten resistent. Bei der Lagerung darauf achten, dass die Nüsse luftdicht verschlossen, kühl und trocken aufbewahrt werden.

Erdnüsse können geröstet, gesalzen oder auch gezuckert werden.

Sie lassen sich zu stark erhitzbarem Erdnussöl, welches vor allem im asiatischen Raum sehr verbreitet ist, oder zu Erdnussbutter, einem süßen  Brotaufstrich, weiterverarbeiten. Besonders beliebt als Knabberei sind Erdnussflips.

Heutzutage sind Erdnüsse in sehr vielen industriell hergestellten Lebensmitteln enthalten. Man findet sie beispielweise in Form von Erdnusspulver- oder creme in vielen Backwaren.

 

Sorten

Die Gattung Arachis umfasst cirka 30 bis 40 verschiedenen Arten. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Sorten, die für die Ernährung und zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden. Hierzu zählen beispielsweise Sorten wie “Virginia”, “Runner” oder  “Spanish”