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Ernährung in der Schwangerschaft

Die richtige Ernährung während der Schwangerschaft spielt für die Entwicklung des ungeborenen Babys eine wichtige Rolle und ist ein Garant für das Wohlbefinden der Schwangeren.

„Essen für zwei“ ?

Die These „Essen für zwei“ ist bereits seit langem überholt. Der Energiebedarf bei Schwangeren beträgt gegenüber anderen Frauen nur etwa 250 – 300 Kalorien mehr pro Tag. Und das auch erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Diese zusätzliche Energie wird für das Wachstum des Kindes, den erhöhten Grundumsatz und die erhöhte körperliche Belastung durch die Gewichtszunahme benötigt.  Was allerdings von Beginn an steigt, ist der Bedarf an Nährstoffen, wie Eiweiß, B-Vitaminen, Kalzium, Eisen, Zink, Magnesium, Folsäure und Jod. Man sollte also nicht doppelt so viel, sondern lieber doppelt so gut essen. Eine ausgewogene Mischkost mit viel Obst und Gemüse, sowie fettarmer Milch und Milchprodukten.

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Erhöhter Nährstoffbedarf

Folsäure ist eines der wichtigsten Vitamine während der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten. Es wird für den Stoffwechsel, die Blutbildung und Zellteilung benötigt. Ein Mangel an Folsäure kann zu Schädigungen des Zentralnervensystems des Ungeborenen führen, bis hin zu offenem Rücken. Vor allem Vollkornprodukte, Blattsalate, Grünkohl und Eier enthalten wertvolle Folsäure. Jedoch ist es selbst mit gesunder Ernährung kaum möglich den um 50% höheren Bedarf während der Schwangerschaft zu decken. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bereits bei Kinderwunsch und vor allem während des ersten Drittels zusätzlich ein Folsäurepräparat zu sich zu nehmen.

Folsäure

Auch der Bedarf an Eisen steigt während der Schwangerschaft und zwar um das Doppelte. Gute Eisenquellen sind Fleisch, Getreide und Hülsenfrüchte. Mehr als 2 – 3 Mal pro Woche sollte Fleisch jedoch nicht auf dem Speiseplan stehen. Was hingegen täglich gegessen werden kann, sind Obst, Gemüse, Vollkornprodukte sowie Milch und Milchprodukte.  Die Milch versorgen Mutter und Kind mit Eiweiß, Magnesium, Zink und vor allem reichlich Kalzium, diesen wird für den Knochenaufbau unentbehrlich.

 

 

Besser nicht!

Auf Alkohol sollte man während der Schwangerschaft vollständig verzichten. Er kann beim Ungeborenen Missbildungen oder Intelligenzminderung bewirken. Auch das Risiko für Fehl-, Früh- oder Todgeburten steigt bei Alkoholkonsum.

Roher Fisch, rohes oder nicht ganz durchgegartes Fleisch sollte man meiden, denn diese können Krankheitserreger, wie Toxoplasmen oder Listerien enthalten. Hierzu zählen Sushi, Tartar, aber auch Wurstsorten, wie Salami, geräucherter Schinken oder Mettwurst. Da das Immunsystem von Schwangeren geschwächt ist, sind sie anfälliger für solche Keime. Problematisch ist Toxoplasmose nur, wenn man sich während der Schwangerschaft zum ersten Mal infiziert, da der Parasit über die Plazenta zum Ungeborenen gelangen und dort vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel große Schäden anrichten kann.

Eier sollten möglichst frisch und nur hartgekocht oder gut durchgebraten verzehrt werden. Denn rohe Eier können Salmonellen oder Listerien enthalten. Auch in den aus rohen Eiern hergestellte Desserts oder Torten können sich diese Erreger befinden. 

Rohmilch oder Rohmilchprodukte, können ebenfalls zahlreiche Krankheitserreger enthalten und sollten während der Schwangerschaft vom Speiseplan gestrichen werden. Pasteurisierte Milch oder Milchprodukte hingegen können ohne Infektionsrisiko verzehrt werden.

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Trinken

Zu einer gesunden Ernährung zählt auch regelmäßiges Trinken. Mindestens 2 Liter pro Tag sollten es sein, vorzugsweise Wasser, Tees und kalorienarme Getränke.

Den Koffeinkonsum, beispielsweise in Form von Kaffee oder schwarzem Tee, sollte man einschränken. Er begünstigt Bluthochdruck und erschwert die Aufnahme von Eisen im Darm. Zwei Tassen täglich sind bedenkenlos.