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Unsere Ernährung - Fast Food

Der Begriff Fast Food kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie schnelle Nahrung oder auch Schnellimbiss und bezeichnet meist einfache Schnellgerichte. Hierzu zählen u.a. Pommes frites, Brat- oder Currywurst, Hamburger, Pizza, Döner Kebab oder Hotdog. Aber auch Getränke wie Limonade, Cola oder Milchshakes gehören dazu.

Charakteristisch für Fast Food ist die kurze Zubereitungszeit. Die Zeit zwischen Bestellung und Erhalt dauert in der Regel nur wenige Minuten. Das Essen eignet ich zum raschen Verzehr oder kann einfach mitgenommen werden.

Meist werden diese Gerichte in Fast-Food-Restaurants, Imbissstuben und an Straßenständen angeboten. Ist ein sogenannter Drive-in-Schalter vorhanden, muss man für die Bestellung und die Bezahlung nicht mal mehr aus dem Auto aussteigen. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch viele Lieferdienste, bei denen man telefonisch oder über das Internet bestellen kann. Bei großen Fastfood-Ketten kann man immer mit einer gleichbleibenden Qualität und einheitlichen Preisen rechnen, da in allen Filialen die Gerichte in derselben Zusammensetzung, demselben Geschmack und zum selben Preis angeboten werden.

Bei der Zubereitung wird vor allem auf Rationalität Wert gelegt. Die Fertig- oder Halbfertignahrung wird meist  in der Fritteuse, dem Grill oder in der Mikrowelle zubereitet.

Fast food

 

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Gesundheitswert

Leider entsprechen die meisten Fast-Food-Gerichte nicht den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen des Menschen. Es wird häufig auch als Junkfood bezeichnet, was soviel bedeutet wie minderwertiges Essen.

Die Ernährung mit Fast Food ist unausgewogen, einseitig und meist auch qualitativ minderwertig. Viele Speisen sind sehr fett-, salz- oder zuckerhaltig und besitzen einen hohen Kaloriengehalt. Häufig kommen gehärtete Pflanzenfette, Weißmehl und Fleischprodukte mit zahlreichen Lebensmittelzusatzstoffen zum Einsatz. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind kaum oder gar nicht enthalten, denn Vollwertprodukte sowie Obst und Gemüse werden kaum angeboten.

 

Durch Geschmacksverstärker wird Fast Food besonders attraktiv für den Gaumen gemacht. Das Frittieren sorgt für zusätzlichen Fett- und Kaloriengehalt. Der geringe Ballaststoffgehalt der Produkte führt zu einer langsamen  und meist nicht lang anhaltenden Sättigung.

Und auch die mit dem Fast Food zusammenhängende Esskultur ist mangelhaft. Das Essen wird in Eile aufgenommen, teilweise im Stehen oder Gehen. Es wird sich kaum Ruhe und Zeit genommen, um sich auf das Essen zu besinnen. Das verleitet schnell dazu, mehr zu essen, als eigentlich nötig.

Häufiger Konsum von Fast Food kann zu Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen, führen.

 

Umwelt

Doch nicht nur ernährungsphysiologisch sondern auch hinsichtlich des Umweltschutzes ist Fast Food problematisch. Aufwendige Einwegverpackungen für die Mitnahme und den raschen Verzehr führen zu einem erhöhten Müllaufkommen.

 

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Gesundes Fast Food

Mittlerweile ist Fast Food allgegenwärtig. Mit einigen Tips und Tricks lassen sich Fast-Food-Gerichte durchaus mit einer ansonsten ausgewogenen vollwertigen Ernährung vereinbaren:

Nicht regelmäßig sondern eher gelegentlich zu Fast Food greifen. Die Angebote sinnvoll miteinander kombinieren, Pizza mit Salat oder Pommes und etwas Obst dazu. Statt kalorien- und zuckerhaltiger Getränken eher auf Wasser oder Saftschorle zurückgreifen.

Das Essen sollte bewusst als Hauptmahlzeit genossen werden und nicht in aller Eile herunter geschlungen werden. 

Die meist hohe Aufnahme an Fett und Kalorien kann man durch viel Bewegung und besonders gesunde Lebensmittel bei den anderen Mahlzeiten wieder ausgleichen.

Ideal, wenn man Fast Food zuhause selber macht. Pizza aus Vollkornmehl, Pommes frites aus dem Backofen statt der Fritteuse, Hamburger mit Vollkornbrötchen und Salat, das spart nicht nur Kalorien sondern liefert auch wertvolle Nährstoffe. Zudem ist es preisgünstiger und durchaus lecker.