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Babynahrung - Fertigbrei oder selber kochen?

Empfohlen wird heutzutage immer noch die ersten 6 Monate ausschließlich zu stillen bzw. Folgemilch zu füttern. Vor dem 5. Monat sollte man die Beikost auf keinen Fall einführen.

Koche ich selber oder kaufe ich Gläschen? Diese Frage stellen sich die meisten Eltern früher oder später.

Selber kochen

Die Babyküche ist relativ unkompliziert und in der Regel auch für ungeübte Köche kein Problem. Hierbei kann man selbst bestimmen, was hinein kommt. Der Geschmack des Kindes für frische Kost wird bereits frühzeitig trainiert und die Umstellung auf die spätere Erwachsenenkost fällt leichter. Es spart eine Menge Geld, denn die frischen Zutaten sind wesentlich günstiger. Jedoch macht es auch zusätzliche Arbeit und man benötigt mehr Zeit für die Zubereitung.

 

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Tipps für´s Selber kochen

Bei den Zutaten empfiehlt sich für die Zubereitung von Babykost Bioqualität, nur so kann man eine geringe Belastung von Schadstoffrückständen sicher stellen. Saisonales und regionales Obst und Gemüse sollte möglichst frisch zubereitet werden. Es sollte mit wenig Wasser und bei geringer Hitze schonen gegart werden. Anschließend möglichst fein pürieren. Unter den Brei noch 2 Teelöffel Öl oder Butter (am besten im Wechsel) und 2 Esslöffel Obstsaft mischen. Das Kind benötigt das Fett zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine sowie die zusätzliche Energie und das im Obst enthaltene Vitamin C macht das Eisen leichter verwertbar.

Da das Baby am Anfang noch nicht viel schaffen wird, kann man auch auf Vorrat kochen und in kleinen Portionen einfrieren, beispielsweise in Eiswürfelbehältern. Dann sind sie gute 2 Monate haltbar. Eingefrorener Brei sollte nur einmal aufgewärmt werden.

 

Fertigbrei

Industriell hergestellte Breie im Gläschen machen kaum Arbeit. Sie sind schnell und einfach zubereitet und unheimlich praktisch für unterwegs, auf Reisen oder an hektischen Tagen, an denen die Zeit zum Kochen fehlt. Durch die strengen Vorschriften der deutschen Diätverordnung, nach denen Babynahrung hergestellt wird, sind sie in ausgezeichneter Qualität und extrem schadstoffarm. Sie enthalten so gut wie keine Rückstände von Pestiziden, Dünger oder Nitrat. Sie werden durch Dünsten schonend zubereitet und durch Dampfsterilisation keimfrei gehalten.

Bei Tests wurde jedoch häufiger bemängelt, dass vor allem die Obst-Getreide- sowie die Gemüse-Fleisch-Gläschen zu wenig Kalorien, Vitamine, Fett und Fleisch bzw. Getreide enthalten. Dadurch ist eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Zink sowie Vitamin A und B nicht immer gewährleistet.

Eine Mittagsmahlzeit sollte etwa  Gramm Fett  enthalten. Man sollte dem Babymenue noch einen Teelöffel Butter oder hochwertiges Öl, am besten im Wechsel, hinzugeben. In Gemüse-Brei ohne Vitamin C kann man auch noch 1 – 2 Esslöffel Obstsaft geben oder nach der Mahlzeit etwas Obstpüree. Diese beiden eisenhaltigen Mahlzeiten sollten nicht zusammen mit Milch oder Milchprodukten gefüttert werden. Das darin enthaltene Kalzium hemmt die Eisenaufnahme. Fertige Gläschenkost ist etwa 3 Mal so teuer, wie selber kochen mit Bioprodukten.

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Tipps für den Gläschenkauf

Die Zutaten eines Gläschens sollte man sich sehr genau anschauen. Zucker, Zuckerersatzstoffe, Salz oder andere Gewürze haben im Gläschen nichts zu suchen. Zucker enthält nur wertlose Kalorien, stört die Darmflora des Babys und kann bereits frühzeitig Karies verursachen. Salz belastet vor allem die Nieren sehr stark. Außerdem auf die Kalorien-, Fett- und Vitaminangaben achten und ggf. den Brei mit Öl oder Obst ergänzen.

Egal ob Gläschen oder selbst gekocht, das wichtigste an Babys Ernährung ist, dass sie ausreichend, ausgewogen und gesund ist.