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Babynahrung - Fläschchennahrung

Die optimale Milch schenkt uns die Natur in Form von Muttermilch. Manchmal gibt es jedoch Gründe, aus denen Mütter nicht stillen können oder möchten. Eine Alternative wird heutzutage durch die industriell hergestellte Säuglingsmilchnahrung geboten. Die Herstellung solcher Produkte unterliegt in Deutschland den strengen Vorschriften der Diätverordnung. In der Babynahrung müssen bestimmte Mindestmengen an Vitaminen und Mineralstoffen enthalten sein, jedoch dürfen sich darin keinerlei Farb- oder Konservierungsstoffe befinden und nur besonders niedrige Mengen von Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittelrückständen. So bekommen auch nicht gestillte Babys alles, was sie für ein gesundes Wachstum benötigen.

 

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Anfangsnahrung

Anfangsnahrung ist die Säuglingsmilch, die für Säuglinge in den ersten 6 Monaten geeignet ist und alle lebensnotwendigen Nährstoffe enthält. Es gibt Pre-Nahrung und 1-Nahrung.

Die Pre-Nahrung entspricht weitgehend der Muttermilch. Der Eiweißgehalt ist reduziert und der Kohlenhydratanteil besteht aus Milchzucker (Laktose). Sie ist dünnflüssig und für Neugeborene besser geeignet als die 1-Nahrung. Denn die 1-Nahrung, oder auch Dauermilch genannt, enthält mehr Kohlenhydrate, meistens in Form von glutenfreier Stärke. Sie ist dickflüssiger und sättigender, da sie länger im Magen-Darm-Trakt bleibt. Durch ihren höheren Kohlenhydratanteil ist sie wesentlich energiereicher. Deshalb ist die 1-Nahrung für Babys mit großem Hunger besser geeignet. Man sollte sich jedoch an die vorgegeben Trinkmengen halten, um eine Überfütterung des Babys zu vermeiden.

 

Folgenahrung

Folgenahrung ist für Babys ab dem 5.-6. Monat empfohlen. Sie hat wie die Anfangsnahrung eine flüssige Konsistenz, ist jedoch dickflüssiger. Folgenahrung enthält mehr Kohlenhydrate, Eiweiße und Mineralstoffe. Da sie deshalb jedoch eine starke Belastung für die Nieren des Babys ist, sollte Folgenahrung nach den neusten Richtlinien möglichst erst ab dem 6. Monat gegeben werden. Als Folgemilch werden nur Produkte bezeichnet, die ausschließlich auf Basis von Kuhmilch hergestellt wurden. Sie ist der Muttermilch nicht mehr ganz so angeglichen. Eine Umstellung von 1- auf 2-Nahrung ist nach Aussage des Forschungsinstituts für Kinderernährung nicht zwingend erforderlich, wenn das Baby mit der bisherigen Dauermilch satt und zufrieden ist.

Spezialnahrung

Spezialnahrung ist für besondere Ernährungsstörungen bei Babys bestimmt und sollte nur in Rücksprache mit dem Kinderarzt gefüttert werden.

Heilnahrung

Heilnahrung erhalten vor allem Kinder mit starkem Durchfall, sie ist stärkehaltiger und eiweißreicher, jedoch fett- und lactosereduzierter als normale Babynahrung. Sie stopft und belastet die Verdauungsorgane nicht so stark.

AR-Nahrung

Anti-Reflux-Nahrung ist für Babys gedacht, die deutlich mehr als andere speien. Die Milch ist etwas dickflüssiger, damit die nicht so leicht wieder aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt.

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HA-Milch

Diese hypoallergene Milchnahrung ist speziell für Babys mit einem erhöhten Allergierisiko entwickelt worden. Einer Allergie beugt man am besten vor, wenn der Säugling in den ersten 6 Monaten voll gestillt wird. Ist dies nicht möglich, empfiehlt sich die HA-Nahrung. Da Milchnahrung auf Basis von Kuhmilch hergestellt wird, kann das Immunsystem bei diesem Fremdeiweiß  unter Umständen eine allergische Reaktion auslösen. HA-Nahrung enthält zwar auch Kuhmilch, jedoch wurden das Eiweiß in kleine Bruchstücke gespalten, welche vom Organismus nicht als fremdartig angesehen werden. Auch hier gibt es für Neugeborene HA1 Anfangsmilch und später HA2 Folgemilch.

 

Soja-Milch

Diese Nahrung ist für Kinder mit einer Kuhmilch-Allergie entwickelt worden. Die Basis bildet hier nicht Kuhmilch, sondern Soja. Es dürfen hierbei nur Sojafertigprodukte speziell für Säuglinge verwendet werden. Da jedoch etwa ein Drittel der Kinder eine kombinierte Kuhmilch-Soja-Allergie entwickelt, wird diese Spezialnahrung nur selten verwendet.