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Der glykämische Index (GI)

Wie schnell die mit der Ernährung zugeführten Kohlenhydrate ins Blut gelangen, wird mit Hilfe des glykämischen Index (GI) angegeben. Dieser hängt von der Größe der Zuckermoleküle ab. Auch der Anstieg des Blutzuckerspiegels und die Insulinausschüttung hängen vom glykämischen Index ab. Je höher der GI ist, je schneller gelangen die Kohlenhydrate ins Blut und je höher ist der Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit auch die daraus resultierende Ausschüttung von Insulin.

Der glykämische Index gibt also die Blutzucker erhöhende Wirkung von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln in Prozent im Vergleich zur gleichen Menge Glukose an. Für Glukose wird die blutzuckererhöhende Wirkung mit 100 % angegeben. Ihr glykämischer Index liegt also bei 100.

 

Den GI beeinflussende Faktoren

Es gibt verschiedene Faktoren die den glykämischen Index kohlenhydrat- haltiger Nahrungsmittel beeinflussen. Dazu gehört die Zusammensetzung der Speisen. Wenn diese neben Kohlenhydraten auch Fette und Ballaststoffe enthalten, fällt der Anstieg des Blutzuckerspiegels geringer aus. Auch die Zubereitung von Speisen beeinflusst den GI. Erhitzte Nahrungsmittel besitzen einen höheren glykämischen Index als unerhitzte.

Weitere beeinflussende Faktoren sind gleichzeitige Zufuhr von Alkohol bei der Aufnahme von Galaktose enthaltenden Speisen. Dieser verringert den Blutzuckeranstieg.

Selbst das Geschlecht hat einen Einfluß auf den GI. Männer verarbeiten Fruktose schneller als Frauen, bei ihnen liegt also der GI für Fruktose höher als bei Frauen.

Auch einige Enzymhemmer senken den glykämischen Index verschiedener Nahrungsmittel.

Ernährung und glykämischer Index

Um starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu vermeiden, sollten bei der täglichen Ernährung in erster Linie Nahrungsmittel bzw. Speisen mit niedrigem glykämischen Index verzehrt werden. Komplexe Kohlenhydrate sind also sehr empfehlenswert. Besonders Personen mit Diabetes mellitus müssen immer ein Auge auf den GI der verzehrten Nahrungsmittel haben.

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Der GI verschiedener Nahrungsmittel

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Gemüse
Apfelschorle
Milchprodukte
Karotten
Wildreis
Äpfel
Nudeln “al dente”
Haferflocken
Apfelsaft
Trauben
Nudeln “weich”
Zucker (Saccharose)
Cola, Limonade
Schokolade
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Roggenbrot
Kartoffeln gekocht
Karotten gekocht
Weißbrot
Glukose (Traubenzucker)
Bier