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Milchprodukte - Kefir in der täglichen Ernährung

Kefir ist ein dickflüssiges Sauermilchgetränk. Durch die Bildung der Milchsäure erhält das Getränk einen pikant säuerlichen Geschmack. Kefir wird aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch gewonnen.

 

Herstellung

Für die Herstellung von Kefir wird entweder Frischmilch, pasteurisierte Milch oder H-Milch verwendet Frische Rohmilch sollte abgekocht und abgekühlt sein, bevor sie zu Kefir verarbeitet wird.

Die Milch wird mit Kefirpilz bzw. Kefirkörnern versetzt. Diese bestehen aus getrockneten Mikroorganismen, wie Milchsäurebakterien und Hefepilzen. Bei Temperaturen zwischen 15 und 22 °C beginnt die Milch in den nächsten ein bis zwei Tagen zu gären. Bei diesem Prozess wird ein Teil der Laktose in Milchsäure umgewandelt und der andere in Kohlensäure und Alkohol. Je niedriger die Temperatur umso höher wird der Kohlendioxid- und Alkoholanteil. Ist die Temperatur bei der Gärung relativ hoch, wird vermehrt Milchsäure produziert.

Die Kefirknollen müssen nach dem Gärungsvorgang entfernt werden und können für den nächsten Kefiransatz in einem Glas mit Wasser und Milch aufbewahrt werden.

 

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Verwendung

Kefir als Fertiggetränk ist im Handel erhältlich. Man kann ihn mit einer Kefirkultur jedoch auch ganz leicht selbst zuhause frisch herstellen.

Wölbt sich bei der Kefirgärung der Deckel des Behälters, so ist der Kefir keinesfalls verdorben. Diese Ausdehnung hat mit der Bildung der Kohlensäure zu tun, die bei erfolgreicher Gärung einsetzt.

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Gesundheitswert

Kefir ist ein kalorienarmes Erfrischungsgetränk. Der Eiweiß- und Fettgehalt entspricht im Großen und Ganzen dem der Ausgangsmilch. Kefir besitzt neben den Vitaminen A und D sowie B-Vitaminen, viele wertvolle Mineralstoffe, vor allem Kalzium.

Zwischen 0,2 und 1 % Alkohol sind je nach Gärung im Kefir enthalten.

Kefir hat einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Er reguliert und fördert die Verdauung. Auch entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkungen werden ihm nachgesagt.