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Kinderernährung - Ernährung für Schulkinder

Die Selbständigkeit und der Aktionsradius von Schulkindern sind in der Regel größer als bei Kindergartenkindern. Auf dem Weg zur Schule was Leckeres vom Bäcker, statt Mittagessen in der Schulkantine Fastfood am Imbissstand oder auf dem Nachhauseweg noch schnell einen Schokoriegel vom Kiosk. Kinder in diesem Alter sollten bereits an eine ausgewogene, gesunde Ernährung gewöhnt sein und mit Lebensmitteln bewusst umgehen können.

Das Essverhalten und Appetitgefühl von Kindern und Jugendlichen ist von Schwankungen begleitet. Unterschiedliche Wachstumsschübe, Bewegungsintensität, aber auch soziale Probleme, wie Konflikte in der Schule oder zuhause, können dies beeinflussen.

Da die Kinder sich noch im Wachstum befinden, muss auf eine ausreichende Nährstoffversorgung geachtet werden. Dies kann durch eine ausgewogene Kost gewährleistet werden. Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fisch sowie Kartoffeln sollten im entsprechenden Verhältnis auf jedem Speiseplan enthalten sein.

Ein Nährstoffmangel über längere Zeit kann sich in Verhaltensänderungen äußern, wie Schlafstörungen, Müdigkeit, körperliche Schwäche oder Nervosität. Mangelernährte Kinder sind häufig anfälliger für Infekte und unter Umständen im Wachstum verzögert.

 

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Tägliche Mahlzeiten

Wie bei kleineren Kindern werden auch bei den größeren zwei Zwischenmahlzeiten zu den Hauptmahlzeiten empfohlen, um ihren täglichen Bedarf zu decken.

020919_1684_0016_lsmsOhne ein ausreichendes Frühstück sollte kein Schulkind das Haus verlassen. Hierfür eignen sich Vollkornprodukte, Müsli mit wenig Zucker, Obst, sowie Milch und Milchprodukte. Auch ein Getränk darf nicht fehlen, denn im Schlaf hat der Körper viel Flüssigkeit über Haut und Atmung verloren. Die Pausenmahlzeit für den Vormittag sollte vollkorn- und obst- oder rohkostreich sein. Appetitlich angerichtet, damit es auch gegessen wird, denn diese Energie benötigen das Kind, um ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Ist das Kind ein Morgenmuffel und isst beim ersten Frühstück nur sehr wenig oder trinkt nur eine Milch, sollte das zweite Frühstück am Vormittag entsprechend größer ausfallen. Die oft angepriesenen Pausensnacks, wie Milchschnitte, Knoppers, Müsliriegel oder Kinderjoghurt sind hierfür denkbar ungeeignet, denn sie sind sehr kalorien- und zuckerhaltig. Sie sollten wie Süßigkeiten behandelt und nicht täglich gegessen werden.

Einmal am Tag sollte das Kind eine warme Mahlzeit bekommen, entweder mittags in der Schulkantine, zuhause oder abends mit der ganzen Familie. Auf dem wöchentlichen Speiseplan sollten Kartoffel, Nudel, Reis, Rohkost, Salat, Gemüse, 2 - 3 Mal Fleisch, 1 - 2 Mal Fisch stehen. Zu Fertiggerichten sollte nur im Notfall gegriffen werden. Dann ist Tiefkühlkost auf jeden Fall den Konserven und Trocken- bzw. Tütenprodukten vorzuziehen und möglichst mit frischen Lebensmitteln zu kombinieren.

Nachmittags nochmals eine kleine Zwischenmahlzeit, bevorzugt natürlich Obst, Gemüse, Müsli oder Milchprodukte. Aber es darf auch gerne auch mal ein Stück Kuchen, Waffeln oder Kekse sein.

Das Abendessen sollte leicht bekömmlich sein und möglichst nicht erst kurz vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Man sollte versuchen wenigstens einmal am Tag eine gemeinsame Mahlzeit mit der gesamten Familie einzunehmen. Abends bieten sich belegte Vollkornprodukte, Salate, Obst, Gemüse zu an oder auch mal eine warme Mahlzeit in Form von Suppen, Gemüse-, Eier- oder Kartoffelgerichten.

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Trinken

Kinder und Jugendliche sollten täglich ausreichend trinken. Empfohlen werden rund 1 ½  Liter, vorzugsweise Leitungs- oder Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder auch Saftschorle. Reine Säfte, Milch oder zuckerhaltige Getränke, wie Limonade, Cola etc. sind als Durstlöscher ungeeignet.

Kinder, die wenig trinken, können unter Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen leiden. 

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