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Süßes

Knabbereien, Süssigkeiten und Alkohol - die kleinen Sünden der täglichen Ernährung

Ganz oben an der Spitze der Ernährungspyramide finden sich mit einem kleinen Segment vertreten die sehr kalorien- und fettreichen Lebens- und Genussmittel, wie Süßigkeiten, salzige Knabbereien sowie kalorienreiche oder alkoholische Getränke. Sie werden geduldet, sofern die anderen Lebensmittelgruppen ausreichend auf dem Speiseplan vertreten sind. Da sie neben Zucker häufig auch viel Fett enthalten, sollten sie nur in kleinen Mengen genossen werden.

In diese Kategorie zählen unter anderem Schokolade, salzige Knabbereien, Chips, Gummibärchen, Bonbons, Kekse, Kuchen, Torten, Eis, süße Brotaufstriche, aber auch kalorienreiche Getränke, wie Saft oder Cola und Alkohol.

Süßes macht gute Laune, wirkt antidepressiv,  steigert kurzfristig die Konzentrationsfähigkeit, lässt uns besser schlafen und kann sogar Schmerzen lindern. Durch den Zuckerkonsum wird im Gehirn der Botenstoff Serotonin hergestellt. Er sorgt für Glücksgefühle, Zufriedenheit und Entspannung.

 

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Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Genussmittel enthalten kaum wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, stattdessen jedoch reichlich Kalorien.

Die häufig in Naschereien enthaltenen Einfachzucker werden relativ rasch über den Dünndarm ins Blut aufgenommen (glykämischer Index) und lassen den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen. Das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin befördert den Zucker in die Körperzellen und der Blutzuckerspiegel sinkt relativ schnell wieder, so dass man bereits nach kurzer Zeit wieder Hunger verspürt. Solange das Insulin im Körper zirkuliert, findet keine Fettverbrennung statt. Das Fett bleibt also im Körper und wird dort angelagert. Besonders fatal ist die Kombination aus Fett und Kohlenhydraten, also Zucker. Denn der Körper kann nicht beides gleichzeitig verbrennen. Er verbraucht erst die Energie der Kohlenhydrate und lagert in dieser Zeit die Fettkalorien in Fettdepots.

Wein-2Alkohol enthält nicht nur viele Kalorien, sondern beeinflusst zudem noch den Stoffwechsel. Denn zuerst wird vom Körper der Alkohol abgebaut. Während dieser Zeit findet keine Fettverbrennung statt, sondern das Fett wird gespeichert.

 

 

 

Risiken

Übermäßiger Konsum von Süßigkeiten kann zu Übergewicht führen, denn die erhöhte Insulinproduktion hemmt den Fettabbau. Es kann zu Problemen mit dem Blutzuckerspiegel kommen. Vor allem raffinierter Zucker kann bei zu viel Verzehr die Aufnahme und Verarbeitung von Vitaminen und Mineralstoffen hemmen. Sodbrennen, Magengeschwüre oder Migräne können als Folge von Übersäuerung auftreten. Denn zuviel Zucker bringt den Säure-Basen-Haushalt durcheinander und senkt den PH-Wert. Bei nicht ausreichender Zahnpflege besteht zudem noch ein stark erhöhtes Kariesrisiko.

Mittlerweile gibt es viele Menschen, die nach Süßem süchtig sind. Ursache dafür ist die Wirkung des Zuckers auf unser Gehirn. Er fördert die Bildung natürlicher Opiate, von denen man auch abhängig werden kann. Durch das immer wiederkehrende Aufputschen des Körpers mit Süßem, wird das Immunsystem stark geschwächt. Das kann zu Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen führen.

 

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Ernährungsempfehlung

Wie man bereits anhand der Größe des Feldes auf der Ernährungspyramide erkennen kann, sollten diese Lebens- und Genussmittel nur gelegentlich und in kleinen Mengen verzehrt werden. Eine Portion pro Tag ist erlaubt, um Heißhungerattacken vorzubeugen. Wobei eine Portion etwa 1 Riegel Schokolade, 1 Stück Kuchen oder 1 Glas Wein entspricht.

Als Alternativen bieten sich frisches Obst und Gemüse, evtl. mit Dip an. Am besten man bereitet sie bereits in mundgerechte Stücke vor.