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Die Lebensmittelzusatzstoffe:

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Nahrungsmittel:

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Lebensmittelzusatzstoffe G bis K

Gelier- und Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Komplexbildner in Nahrungsmitteln.

Gelier- und Verdickungsmittel

Zusatzstoffe, die Lebensmitteln eine festere Konsistenz verleihen. Die Produkte können mit Verdickungsmittel sämig oder breiig gemacht werden oder mit Geliermittel zu einer gelartigen Masse verarbeitet werden. Verdickungsmittel wird vor allem zum Andicken von Suppen und Saucen, aber auch für Lightprodukte, Desserts, Eis, Bäckereiprodukte und Füllungen verwendet. Geliermittel kommt unter anderem bei der Herstellung von Fertiggerichten oder Konfitüre zum Einsatz. Viele Zusatzstoffe dieses Einsatzgebietes werden den Ballaststoffen zugeordnet, weil sie von unserem Verdauungssystem nicht abgebaut werden.

Zu den Gelier- und Verdickungsmitteln zählen Alginsäure (E 400), Agar-Agar (E 406), Johannisbrotkernmehl (E 410), Pektin (E440) und Zellulose (E 460). 

 

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Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker sind Zusatzstoffe, die den Geschmack oder den Geruch von Lebensmitteln verstärken. Sie werden bei Produkten verwendet, die einen geringen Eigengeschmack haben oder bei denen man teure Gewürze nicht einsetzen möchte. Durch Erhitzen, Trocknen oder Gefrieren von Lebensmitteln gehen geschmacksgebende Inhaltsstoffe häufig bereits bei deren Verarbeitung verloren. Geschmacksverstärker selbst besitzen meist keinen oder nur sehr wenig Geschmack. Fügt man sie jedoch Lebensmitteln hinzu wird, deren Eigengeschmack intensiviert.

Vor allem Fertig- und Tiefkühlgerichte, Brühwürfel, Würzmitteln, Suppen und Saucen enthalten Geschmacksverstärker.

Zu ihnen zählen Adipinsäure (E 355), Glutaminsäure (E 620), Glutamate (Salze der Gutaminsäure, E 621 – E 625), Kaliumchlorid (E 508) und Magnesiumchlorid (E 511).

Ein hoher Konsum an Glutaminsäure oder Glutamat kann bei empfindlichen Menschen zum sogenannten „Chinarestaurant-Syndrom“ führen. Durch die vor allem in Sojasauce hochkonzentrierte Glutaminsäure kann es zu Kopfschmerzen, Herzklopfen, Gliederschmerzen und Übelkeit kommen.

 

Komplexbildner

Komplexbildner können die Schwermetallspuren in den Lebensmitteln an sich binden und unwirksam machen. Sie wirken somit ähnlich wie Konservierungsstoffe, denn die Schwermetallspuren beschleunigen den Verderb der Lebensmittel. Komplexbildner, wie Zitronensäure (E 330), Weinsäure (E 334) oder Glukonsäure (E 574), werden vor allem für die Herstellung von Nusserzeugnissen, Kartoffelprodukten, Speiseölen oder anderen fett- oder ölhaltigen Lebensmitteln genutzt.

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Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie diese durch Wachstumshemmung der Mikroorganismen vor Verderb schützen. Sie werden beispielsweise für die Konservierung von Käse, Schnittbrot, Suppenkonzentrat, Marmelade oder Margarine verwendet.

Zu den Konservierungsstoffen gehören u.a. Sorbinsäure (E 200), Benzoesäure (E 210) und Schwefeldioxid (E 220).