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Linsen

Die Linsen gehören zu den Hülsenfrüchten. In ihren kleinen, zwischen 10 bis 15 mm, langen Hülsen befinden sich 1 bis 3 kleine Samen, auch als Linsen bezeichnet. Sie haben eine runde, platte Form, und einen Durchmesser von etwa 4 bis 7 mm. Linsen gehören zu den ältesten kultivierten Pflanzen und werden bereits seit mehreren tausend Jahre angebaut.

Gesundheitswert

Linsen besitzen, wie die meisten Hülsenfrüchte einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Kohlenhydraten und Eiweiß. Das hochwertige Linsenprotein spielt besonders bei der fleischlosen Ernährung eine sehr wichtige Rolle, wodurch Linsen somit ein wichtiges Nahrungsmittel bei der vegetarischen oder veganen Ernährungsweise sind. Durch den gemeinsamen Verzehr von Getreide oder Getreideprodukte, wie Brot oder Reis, lässt sich die biologische Wertigkeit des Eiweißes noch erhöhen. Denn die darin enthaltenen Aminosäuren ergänzen sich und erhöhen die Wertigkeit.

Linsen besitzen viele Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer.

Da Linsen relativ klein sind, besitzen sie mehr Schale und sind etwas leichter verdaulich als Bohnen oder Erbsen. Die Zugabe von Essig soll nicht nur das Überschäumen beim Kochen verhindern, sonder der die Verdaulichkeit noch verbessern.

Gichtkranke sollten Linsen wegen ihres hohen Gehaltes an Purin nur in geringen Mengen verzehren

 

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Zubereitung und Verwendung

Rohe Linsen enthalten natürliche Giftstoffe. Durch Einweichen und Garen lassen sich diese jedoch so stark reduzieren, dass Linsen ein gesundes Lebensmittel ergeben. Ob und wie lange die Linsen eingeweicht werden müssen, hängt in erster Linie von der Sorte und der Verwendung ab. So müssen geschälte, rote Linsen beispielsweise nicht eingeweicht werden.

Es gibt Linsen in Konserven. Bei ihnen ist jedoch ein Großteil der Nährstoffe durch die Konservierung verloren gegangen. Da sie bereits vorgekocht sind, benötigen sie keine Einweichzeit und müssen nur noch erhitzt werden. Sie eignen sich also sehr gut für die schnelle Zubereitung.

 

Trocken und kühl gelagert sind Linsen sehr lange haltbar. Da sie etwas kleiner sind, als die übrigen Hülsenfrüchte benötigen sie nicht ganz so lange Einweich- und Garzeiten und sind darüber hinaus auch leichter verdaulich.

Sie eignen sich für Suppen, Eintöpfe und Beilagen. Der typische Linseneintopf wird oft mit Suppengrün und Mettwurst gekocht und anschließend süß-sauer mit Essig und Zucker abgeschmeckt. Hierzulande noch etwas unbekannt, aber auch für sättigende Salate eignen sich Linsen. Rote Linsen sind eine wichtige Zutat bei der Zubereitung von Curry-Gerichten.

 

Sorten

Die hierzulande am verbreitetsten Linsensorte, die grünen Linsen, haben bei der Ernte eine grüngelbe Farbe. Durch die Lagerung färben sie sich jedoch bräunlich und werden hart.  Rote Linsen sind sehr klein und rot.

Des Weiteren unterscheiden sich die Linsen in der Größe. Es gibt Riesenlinsen mit einem Durchmesser von bis zu 7 mm, Tellerlinsen mit etwa 5 bis 7 mm und Mittellinsen mit einem Durchmesser zwischen 4 und 6 mm.

Da sich bei Linsen die meisten Aromastoffe in der Schale befinden, schmecken die kleinen Linsen in der Regel besser als die großen.