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Milch und Milchprodukte in der täglichen Ernährung

Milch ist ein Grundnahrungsmittel und nimmt einen wichtigen Platz in der Ernährungspyramide ein. Sie hat eine sehr hohe Nährstoffdichte.

Die Milch kann von Ziegen, Schafen, aber auch Pferden (Stutenmilch), Eseln, Kamelen, Rentieren oder Lamas genutzt werden. Hauptlieferant in Europa sind jedoch Milchkühe.

Es gibt unbehandelte Rohmilch und Vorzugsmilch, sowie Vollmilch, Fettarme Milch und Magermilch, die durch Wärmebehandlung haltbar gemacht wurden. Leider verliert die Milch durch die Erhitzung einen Teil ihrer Vitamine.

 

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Milch ist ein sehr gesundes und wichtiges Nahrungsmittel. Laut Ernährungspyramide sollten Milch und Milchprodukte mit 2 bis 3 Portionen auf dem täglichen Speiseplan enthalten sein, das sind in etwa 0,5 Liter Milch oder Milchprodukte. Besonders bei Kindern und Jugendlichen, deren Knochen sich noch im Wachstum befinden, sowie schwangeren und stillenden Frauen muss auf eine ausreichende Versorgung geachtet werden.

Milch enthält vor allem Eiweiße, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe.

Sie ist eine wichtige Eiweißquelle, da Milcheiweiß essentielle Aminosäuren enthält, die für den Körperzellenaufbau erforderlich sind. Die in Milche enthaltene Laktose fördert die Verdauung sowie eine bessere Aufnahme von Kalzium und Magnesium.

An Vitaminen sind in der Milch in erster Linie die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K enthalten. Sie sind wesentlich am Stoffwechsel unseres Körpers beteiligt, stärken das Immunsystem und sind für den Aufbau von Zellen und Blutkörperchen unverzichtbar. Damit sie vom Körper verwertet werden können, muss etwas Fett über die Nahrung mit aufgenommen werden. Des Weiteren beinhalten Milch und Milchprodukte spezielle B-Vitamine. Diese werden ebenfalls für  den Energie-, Eiweiß und Fettstoffwechsel sowie die Blutbildung dringend benötigt.

 

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Die vorhandenen Mineralstoffe Kalzium und Phosphor sorgen für starke Knochen und gesunde Zähne. Aber auch Magnesium und Zink sind für den Muskelaufbau sowie ein gesundes Immun-  und Nervensystem unentbehrlich.

Milch hat also einen hohen gesundheitlichen Wert. In Studien wurde erwiesen, dass ausreichender Milchkonsum vor Übergewicht, Bluthochdruck, Osteoporose, und Herzinfarkt schützen kann.

Beim Verzehr von Rohmilch sollte man berücksichtigen, dass unter Umständen ansteckende Krankheiten, wie Salmonellen oder Darmtuberkulose, auf den Menschen übertragen werden können. Durch Pasteurisation kann dieses Risiko jedoch sehr stark gesenkt werden.

Manche Bestandteile der Milch sind außerdem für einige Personen ungeeignet. Bei einer Milchunverträglichkeit (Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie) reagieren die betroffenen Personen zum Teil mit Durchfall, Koliken, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf Milch oder Milchprodukte. Dies kann zum einen daran liegen, dass Milchbestandteile im Körper nicht richtig aufgespalten werden können oder andere Inhaltsstoffe nicht vertragen werden.

Aber auch Menschen ohne Allergie sollten unter bestimmten Umständen Milch meiden, nämlich in Verbindung mit Antibiotika oder Eisenpräparaten. Zwischen der Einnahme und dem Milchverzehr sollten mindestens 2 Stunden liegen.

 

Lagerung

Da einige der enthaltenen Vitamine empfindlich auf Luft, Licht und Hitze reagieren, muss Milch dunkel und kühl gelagert werden. Angebrochene Packungen und Flaschen halten sich im Kühlschrank nur einige Tage.

 

 

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Milchprodukte

Zu den Milchprodukten zählen alle Erzeugnisse, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Butter, Quark, Sahne, Molke, Sauermilcherzeugnisse, wie Buttermilch, Joghurt, Schmand und Kefir sowie Dauermilchprodukte, wie Kondensmilch, Molke- und Milchpulver.

Sie sind, ebenso wie die Milch, wichtige Lieferanten von wertvollen Nährstoffen. Leider enthalten sie häufig jedoch auch viel Fett und Zucker. Es ist ratsam hier auf fettarme Produkte mit wenig Zucker zu achten.