© Iakov Kalinin - Fotolia.com (2)
[Ernährung] [Inhalt] [Naehrstoffe] [freie Radikale] [Energiebilanz] [individuelle Ernährung] [Diät] [alternative Ernährungsformen] [Nahrungsergaenzungen] [Ernaehrungspyramide] [Lebensmittel] [Salmonellen] [Säuren Basen] [Fragen] [Kontakt]

- Ernährung

- Artikelübersicht

Individuelle Ernährung:

Ernährung Schwangerschaft
- Ernährung in der Stillzeit
- Babynahrung
 
- Muttermilch / Stillen
 
- Fläschchennahrung
 
- Beikost
   
- Fertigbrei / selber kochen?
   
- Tipps zur Beikost
- Ernährung für Kinder
 
- Kinderernährung
 
- Ernährung für Schulkinder
 
- Übergewicht bei Kindern

- Ernährung bei Allergien
 
- Nahrungsmittelallergien
- Ernährung für Senioren
- vegetarische Ernährung

- Ernährung für Sportler
 
- Ernährungsphasen
 
- Sport & Eiweiß
 
- Sport & Kohlenhydrate
 
- Sport & Fette
 
- Sport & Vitamine
 
- Sport & Mineralstoffe
 
- Sport & Spurenelemente

Kontakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Babynahrung - Muttermilch durch Stillen

Die beste Nahrung für Babys ist nach wie vor die Muttermilch. Keine anderen Babynahrung ist so auf die Bedürfnisse eines Säuglings abgestimmt wie die von Natur aus gegebene Muttermilch.

Vorteile für das Baby

Muttermilch versorgt das Baby mit allen lebenswichtigen Nährstoffen in der richtigen Menge und Zusammensetzung. Sie ist leicht verdaulich und hat die optimale Eiweißstruktur für ein gutes Wachstum. Der Fettgehalt der Milch passt sich dem wachsenden Bedarf des Kindes nach mehr Kalorien an. Bei richtiger Ernährung der stillenden Mutter enthält sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die wichtig für den Aufbau des kindlichen Gehirns sind. Die Abwehrstoffe in der Muttermilch stärken das Immunsystem des Kindes und schützen es vor Infektionskrankheiten. Muttermilch beugt Allergien vor. Besonders wenn die Eltern bereits an Allergien leiden, soll nach Expertenmeinungen Stillen das Risiko mindert, dass auch die Kinder erkranken.

 

FL468x80

Vorteile für die Mutter

Das Stillen hat auch viele Vorteile für die Mutter. Sie spart Zeit, Geld und Arbeit, es macht sie vor allem unterwegs unabhängiger, weil die Muttermilch immer richtig temperiert, keimfrei, in ausreichender Menge und ohne großen Aufwand zur Verfügung steht. Außerdem fördert es die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt und verringert den Blutverlust. Stillende Mütter verlieren in der Regel ihre Schwangerschaftspfunde rascher, denn durch die Milchproduktion werden die körpereigenen Fettdepots, die sich während der Schwangerschaft gebildet haben, schneller aufgebraucht. Nach Ansicht vieler Mediziner reduziert sich das Risiko später an Brustkrebs oder Altersdiabetes zu erkranken.

 

Veränderung der Milch

Im Laufe der Stillzeit verändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch, dadurch wird gewährleistet, dass der Säugling alle lebenswichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält.

Das Kolostrum oder auch Vormilch genannt, ist die Erstmilch, die das Neugeborene in den ersten Stunden und Tagen optimal ernährt. Sie ist etwas dickflüssiger und hat einen gelblichen Farbton. Dieser kommt durch den hohen Anteil an Carotinen zustande. Sie ist sehr reich an Antikörpern, welche das noch sehr anfällige Neugeborene vor Infektionskrankheiten schützt, und bedeckt die empfindliche Magen- und Darmschleimhaut mit einem schützenden Film.

Nach einigen Tagen bildet sich die Übergangsmilch. Sie ist weißlicher und bereits wesentlich nahrhafter als das Kolostrum.

Nach etwa 2 Wochen wird die reife Muttermilch produziert, deren Konsistenz eher wässrig ist. Sie ist an den Bedarf des Babys angepasst und enthält die erforderlichen Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Aber auch sie verändert sich während der Stillzeit immer wieder, um sich optimal an die Entwicklungsphasen des Babys anzupassen.

 

Diese Website durchsuchen:

Stillen

Das Baby wird durch das Stillen nicht nur mit den optimalen Nährstoffen versorgt, sondern erfährt auch körperliche Nähe und Zuwendung, fördert die Mutter-Kind-Bindung und lindert Schmerzen. Die Nationale Stillkommission rät Babys bis zu 6 Monate ausschließlich zu stillen und mit Einführung der Beikost nicht gleich abzustillen. Auch im zweiten Lebenshalbjahr bleibt Muttermilch die wichtigste Milchquelle.

Babys haben ein von Natur aus angeborenes Saugbedürfnis, welches durch das Stillen befriedigt wird. Außerdem ist es optimal für die Entwicklung Zungen- und Gaumenmuskulatur.

Gestillt werden sollte nach Bedarf, also wenn das Baby Hunger hat. Das wird in der Regel alle 2 – 3 Stunden sein, während der Wachstumsschübe vielleicht auch öfter. Muttermilch ist leichter verdaulich als industriell hergestellte Flaschennahrung, deshalb benötigen Stillbabys häufig mehr Mahlzeiten. Die Milchbildung wird über die Nachfrage geregelt. Desto mehr entnommen wird, desto mehr wird auch produziert. Zusätzliche Flüssigkeit benötigt ein vollgestillter Säugling nicht.