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Die Nährstoffdichte

Da es kein perfektes Nahrungsmittel gibt, welches unserem Körper alle benötigten Nährstoffe gleichzeitig und in ausreichender Menge liefert, ist es wichtig, die Ernährung abwechslungsreich und mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu gestalten.

Die Nährstoffdichte bezeichnet die Menge eines in einem Nahrungsmittel vorkommenden Nährstoffes im Verhältnis zum Energiegehalt dieses Nahrungsmittels. Auf diese Weise lässt sich bestimmen, wie gut ein Nahrungsmittel geeignet ist, den Bedarf an einem bestimmten Nährstoff zu decken.

 

Berechnung der Nährstoffdichte

Die Nährstoffdichte wird ermittelt, indem man die Menge eines in 100 Gramm eines bestimmten Nahrungsmittels enthaltenen Nährstoffs durch den Energiegehalt dieses Nahrungsmittels je 100 Gramm teilt:

Nährstoffdichte = Menge eines Nährstoffs in einem Nahrungsmittel
                               Energiegehalt desselben Nahrungsmittels

.

 

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Fazit für die Ernährung

Um sich optimal mit Nährstoffen zu versorgen, sollte der Energiebedarf aus Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte gedeckt werden. Eine ausgewogene Ernährung mit weitgehend unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukten liefert viele Nährstoffe bei ausreichender Energiezufuhr.

Auch der Ballaststoffgehalt bei diesen Nahrungsmitteln ist höher als bei Fertigprodukten mit geringer Dichte an Nährstoffen. Das Sättigungsgefühl setzt daher eher ein.

 

Problematik moderner Nahrungsmittel

Die in den Industrieländern überwiegend angebotenen, stark verarbeiteten Lebensmittel weisen häufig eine geringe Nährstoffdichte auf. Sie liefern also letztlich überwiegend Energie (Kalorien) in Form von Kohlenhydraten und Fetten, tragen aber nur ungenügend zur Deckung des Nährstoffbedarfs bestimmter Nährstoffe bei.

Nahrungsmittel mit geringer Nährstoffdichte sind Limonaden, Süßwaren und Knabbereien wie Kartoffelchips, sowie Produkte aus Auszugsmehl.

Eine hohe Nährstoffdichte weisen unverarbeitete  beziehungsweise wenig verarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse auf.