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Die Nährstoffe in der täglichen Ernährung

Als Nährstoffe werden organische und anorganische Stoffe bezeichnet, die dem Körper Energie liefern und/ oder für die Aufrechterhaltung von Körperfunktionen sowie Gesunderhaltung benötigt werden.

Zu den Hauptnährstoffen, auch als Grund- oder Makronährstoffe bezeichnet, gehören Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Sie liefern in erster Linie Energie, vor allem Kohlenhydrate und Fette, üben darüber hinaus jedoch auch wichtige Köperfunktionen aus. Eine Hauptaufgabe der Eiweiße ist der Aufbau von Gewebe.

Der tägliche Energiebedarf sollte zu 50 – 60 % aus Kohlenhydraten, maximal  30 % aus Fett und zu 10 - 15 % aus Eiweißen bestehen.

Die weiteren Nährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe liefern zwar keine Energie, sind jedoch für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und die Gesunderhaltung unentbehrlich. Sie werden beispielsweise für die Regulierung von Stoffwechselprozessen benötigt.

Wasser ist zwar kein Nährstoff im herkömmlichen Sinne, es ist jedoch zwingend erforderlich für die Lebenserhaltung. So dient es als Transport- und Lösungsmittel für Nährstoffe, scheidet Harnstoff aus und sorgt für den Aufbau und Erhalt von Körperzellen.

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Verbrennungsmotor

Im Prinzip ist der menschliche Körper mit einem Verbrennungsmotor vergleichbar. Er ist auf Energie angewiesen, um seine Arbeit zu verrichten. Dem Körper wird diese Energie in Form von Nahrung zugeführt, welche im Körper verbrannt und in Leistung umgesetzt wird.

Unser Körper benötigt Energie für sämtliche Stoffwechselvorgänge, z.B. Atmung, Herztätigkeit oder Verdauung. Die Energiemenge, die ein Körper pro Tag bei völliger Ruhe benötigt, wird als Grundumsatz bezeichnet. Er ist abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergewicht- und größe.

Die Energie, die der Körper für zusätzliche Leistungen, wie beispielsweise Sport braucht, nennt man Arbeits- oder Leistungsumsatz. Er ist abhängig von Umfang und Art der körperlichen Aktivität.

 


Mangel

Ein Nährstoffmangel führt zu teilweise straken Funktionseinschränkungen und begünstigt die Entstehung von Krankheiten.

Werden zu wenig Kohlenhydraten und Fette aufgenommen, wird der Körper mit Energie unterversorgt. Die damit verbundene Gewichtsabnahme kann zu Untergewicht führen. Durch den Fettmangel können fettlösliche Vitamine nicht aufgenommen werden. Eine Unterversorgung mit essentiellen Fettsäuren führt zu Störungen von wichtigen Stoffwechselprozessen.

Wird der Körper nicht mit ausreichend Eiweiß versorgt, kann es zu Muskelabbau und damit verbundener Muskelschwäche kommen. Des Weiteren wird das Immunsystem geschwächt und die Leistungsfähigkeit gesenkt.

Vitaminmangel führt zur Beeinträchtigung von Stoffwechselfunktionen und Schwächung des Immunsystems.

Eine Unterversorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen sorgt für den Abbau von Körpersubstanz und kann zu Muskelschwäche oder Knochenschwund führen.

Nimmt man mit der Nahrung zu wenig Ballaststoffe zu sich, kann es zu Verdauungsproblemen und Darmerkrankungen kommen.

 

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Essentielle Nährstoffe

Essentielle Nährstoffe können vom Körper gar nicht oder nur unzureichend selbst hergestellt werden. Zu ihnen gehören Mineralstoffe, Spurenelemente, fast alle Vitamine, acht Aminosäuren und einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Das einzige Vitamin, welches der Körper selbst herstellen kann, ist Vitamin D. Alle anderen Vitamine müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Bei den Fettsäuren gibt es zwei, die für den Menschen essentiell  sind. Linolsäure und Linolensäure, auch als Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bekannt.

 

Überschuss

Aber nicht nur ein Mangel sondern auch ein Überschuss an Nährstoffen kann sich negative auf unsere Gesundheit auswirken.

Nehmen wir zu viele Kohlenhydrate und Fette mit der Nahrung auf, wird der Überschuss als Depotfett gespeichert und kann langfristig zu Übergewicht und erhöhten Blutfettwerten führen.

Das überschüssige Eiweiß wird nicht mehr als Baustoff verwendet, sondern als Energielieferant. Es wird zu Harnstoff abgebaut und über die Nieren ausgeschieden. Eine erhöhte Menge kann auf Dauer die Nieren schädigen.

Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wird über den Urin ausgeschieden. Allerdings muss man hierfür schon eine sehr hohe Dosis von Nahrungsergänzungspräparaten oder hochdosierte Medikamenten zu sich genommen haben. Bei den fettlöslichen Vitaminen ist Vorsicht geboten. Ein Zuviel kann hier mehr schaden als nutzen.

Mineralstoffe und Spurenelemente sollten dem Körper nur mäßig zugeführt werden. Denn eine Überdosierung kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen.