© Iakov Kalinin - Fotolia.com (2)
[Ernährung] [Inhalt] [Naehrstoffe] [freie Radikale] [Energiebilanz] [individuelle Ernährung] [Diät] [alternative Ernährungsformen] [Nahrungsergaenzungen] [Ernaehrungspyramide] [Lebensmittel] [Salmonellen] [Säuren Basen] [Rezepte] [Fragen] [Kontakt]
[Ernährung]
[Nahrungsmittel]
[Genussmittel]
[Lebensmittelzusatzstoffe A-E]
[Getraenke]


 

 

 

Säfte

Der Begriff Säfte bezeichnet Flüssigkeiten, die sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein können.

Zu den tierischen Säften gehört beispielsweise der Fleisch- oder auch Bratensaft, der beim Kochen oder Braten von Fleisch freigesetzt wird. Er dient vor allem der Zubereitung von braunen Saucen. 

Säfte pflanzlicher Herkunft werden in erster Linie aus Obst und Gemüse gewonnen. Sie zählen eigentlich nicht zu den Getränken, sondern auf Grund ihres hohen Nährstoff- und Energiegehalts zu den Lebensmitteln.

 

FL468x80

Saftherstellung

Durch Pressen oder Extraktion werden die Früchte, Obst oder Gemüse, entsaftet. Wird der Saft anschließend gleich abgefüllt und nicht mehr verändert, bezeichnet man ihn als Direktsaft. Das typische Aroma der Früchte bleibt erhalten

Der Saft kann jedoch auch zunächst zu Konzentrat eingedickt und später mit Wasser wieder rückverdünnt werden. Auf Grund des geringeren Volumens spart das Transport- und Lagerkosten. Außerdem sind die aus Konzentrat hergestellten Säfte in der Regel länger haltbar. Auf der Verpackung muss „aus …konzentrat“ vermerkt werden.

Verwendete Zutaten, wie Zucker, Salz oder Essig, müssen ebenfalls auf dem Etikett angegeben werden. 

 

Gesundheitswert

Fruchtsäfte sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Vitamin C, B-Vitamine, Kalium, Magnesium sowie sekundäre Pflanzenstoffe machen den Trunk so gesund. Vor allem Säfte aus Orangen, Johannisbeeren, Grapefruit oder Weitrauben sind besonders reich an Vitamin C. Der einzige negative Punkt ist der hohe Zuckergehalt, von bis zu 160 g/l beim Traubensaft.

Gemüsesäfte haben einen geringeren Zuckergehalt und sind somit kalorienärmer. Sie enthalten weniger Vitamine, dafür aber mehr Mineralstoffe.

Säfte sollten möglich frisch gepresst getrunken werden. Durch lange und vor allem nicht sachgerechte Lagerungen kommt es zu Vitamin- und Aromaeinbußen. Säfte also nicht zu lange lagern und  einen kühlen und lichtgeschützten Lagerort bevorzugen. 

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag, wobei hin und wieder eine Portion durch ein Glas Obst- oder Gemüsesaft ersetzt werden kann.

 

Weiteres

Bei sogenannten Smoothies werden die ganzen Früchte bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist das Fruchtmark oder –püree, welches mit Säften gemischt wird.

Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke zählen nicht zu den Säften sondern zu den Erfrischungsgetränken. Sie sind teilweise stark mit Wasser und Zucker verdünnt. Sie enthalten nur noch einen gewissen Anteil an Fruchtsaft und sind deshalb nicht so reich an Nährstoffen wie Fruchtsäfte.

Diese Website durchsuchen:

Fruchtsaft

Fruchtsaft wird aus Obst hergestellt. Nur Säfte, die zu 100% aus Fruchtsaft oder Fruchtsaftkonzentrat hergestellt wurden, dürfen als Säfte bezeichnet werden. Dies ist in Deutschland in der Fruchtsaftverordnung  festgelegt. Bis zu 15 g/ l Zucker dürfen den Säften hinzugefügt werden.

Die Säfte können aus einer Fruchtart, wie Orangen- oder Apfelsaft, oder aus mehreren Fruchtarten, wie der ACE-Saft, hergestellt werden. Multivitaminsäfte sind Säfte aus mehreren Fruchtsorten, die mit Vitaminen angereichert wurden.

 

Gemüsesaft

Gemüsesaft ist unverdünnt und besteht zu 100% aus Gemüse, Gemüsesaftkonzentrat oder konzentriertem Gemüsemark. Neben den unvergorenen Säften gibt es noch milchsauer vergorene Gemüsesäfte, wie beispielsweise Sauerkrautsaft. Sie vergären entweder von selbst oder durch Zugabe von Milchsäurebakterien. Sie sind sehr zucker- und kalorienarm und haben eine verdauungsfördernde Wirkung auf Grund des Milchsäuregehaltes.

Zu den bekanntesten Gemüsesäften zählen Tomaten-, Karotten- oder Rote-Beete-Saft.