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Die Salmonellen-Typen

Durch intensive wissenschaftliche Forschungen konnte bestätigt werden, dass es unterschiedliche Salmonellen-Typen gibt, die mit verschiedenen Risiken für Mensch und Tier einhergehen. Heute erfolgt die Differenzierung anhand zwei Typgruppen. Die Bestimmung der genauen Salmonellen-Typen steht einer erfolgreichen Behandlung bei einer Krankheit stets voraus und muss aus diesem Grund immer erfolgen.

 

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Die beiden Salmonellen-Typen

Heute wird zwischen Enteritis- und Typhus/Paratyphus- Salmonellen unterschieden. Sie bilden die größten Typgruppen und wirken sich erheblich auf die individuelle Behandlung bei einer Erkrankung auf. Schwere Erkrankungen werden überwiegend durch die Paratyphus- Salmonellen hervorgerufen. Dies muss auf spezielle Virulenzfaktoren sowie auf ein Kaspelprotein zurückgeführt werden. Einige Salmonellen-Typen kommen ausschließlich bei Tieren und nicht bei Menschen vor. Andere können von Tieren auf Menschen übertragen werden. Nicht an den menschlichen Körper angepasst ist die Salmonella typhi, die ausschließlich bei Tieren vorkommt.

 

Enteritis- Salmonellen

Häufig tritt bei Menschen eine Erkrankung durch Enteritis-Salomenllen auf. Sie werden durch unterschiedliche Salmonellen-Typen gebildet. Zugehörig ist neben der Salmonella enteritidis auch die Salmonella typhimirium und die Salmonella enterica. Diese Salmonellen-Typen verursachen bei Menschen überwiegend Durchfallerkrankungen, die spontan ausheilen. Bei einer Ansteckung mit diesen Salmonellen ist in der Regel keine Behandlung mit Antibiotika notwendig. Risikopatienten müssen jedoch auch bei einer Erkrankung mit diesen Typen speziell behandelt werden. Sowohl bei Kleinkindern und Senioren als auch bei Säuglingen und HIV-Patienten kann es zu einer schweren Erkrankung kommen, die mit einer Allgemeininfektion einhergeht.

Medizinisch relevante Salmonellen

Neben den genannten Salmonellen-Typen gibt es Bakteriengruppen, die für die Medizin relevant sind. Insgesamt werden Salmonellen in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt. Für die Medizin sind hingegen nur drei der Gruppen relevant. Neben der Gruppe I handelt es sich um die Gruppen IIIa und IIIb. Der genaue Salmonellen-Typ kann durch einen biochemischen Test klassifiziert werden. Die meisten Salmonellen, die bei Erkrankungen von Menschen und Tieren isoliert wurden, gehören zur Gruppe I. Der Anteil beläuft sich auf 99,5 Prozent.

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