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Fisch für eine gesunde Ernährung - Scholle als Nahrungsmittel

Die Scholle ist ein langer Plattfisch. Ihre Augen befinden sich nur auf der rechten Seite. Die meisten Schollenarten leben im Salzwasser, beispielsweise in den Küstengebieten Südwest- bis Nordeuropas. Einige leben jedoch auch im Süßwasser.

Schollen legen sich zur Tarnung auf den Meeresgrund und nehmen auf der Oberseite die Farbe des Untergrundes an. Bei Gefahr graben sie sich zusätzlich noch in den Sand ein. Wegen ihrer zahlreichen hell- bis dunkelroten Flecken werden Schollen oft auch als Goldbutt bezeichnet.

Scholle mit seinen verschiedenen Arten ist nicht nur hierzulande ein sehr beliebter Speisefisch. Er wird entweder frisch oder tiefgekühlt im Ganzen oder als Fischfilet angeboten. Von allen Plattfischarten wird die Scholle am häufigsten gefangen.

 

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Arten

Bei der Flunder handelt es sich um einen schollenähnlichen Plattfisch. Er kommt in europäischen Küstengewässern vor und ist in der Nordsee ebenso zu finden, wie im Schwarzen Meer. Oft dringt die Flunder bis in die Flussmündungen vor. Sie bevorzugt Brackwasser, verträgt jedoch auch Süßwasser. Tagsüber sind sie eher selten zu finden, denn sie graben sich oberflächlich in den Sandboden ein.

Die Flunder erreicht eine Körperlänge zwischen 25 und 50 cm und hat einen seitlich abgeflachten Körper. Das Fleisch der Flunder ist ausgesprochen mager. Es hat einen Fettanteil von gerade mal 0,5 %.

Der Heilbutt ist ein besonders großer Plattfisch und gehört ebenfalls zur Familie der Schollen. Er kann bis 4 m lang und bis 300 kg schwer werden und ein stattliches Alter von 50 Jahren erreichen. Der Heilbutt ist sowohl im Atlantik als auch im Pazifik anzutreffen. Eine wirtschaftlich besonders große Rolle spielt der Schwarze Heilbutt. Er hat einen verhältnismäßig hohen Fettanteil und enthält viel wertvolles Jod.

 

Zubereitung

Das helle, zarte Fleisch der Scholle ist äußerst schmackhaft. Es eignet sich zum Kochen, Dünsten, Backen oder Braten.

Vor der Zubereitung wird die Scholle unter fließendem Wasser abgespült, abgetupft, mit wenig Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Zitronensaft beträufelt. Vor dem Braten einer ganzen Scholle sollte man die Haut auf der dunklen Seite entlang der Mittelgräte etwas einritzen.

In Folie oder einer feuerfesten Form lässt sich Scholle im Ganzen oder als Filet sehr gut im Backofen garen.

Bei der Scholle Finkenwerder Art wird die Scholle gewürzt, mit Zitronensaft beträufelt und in Mehl gewendet. Dann wird sie von beiden Seiten goldbraun gebraten. Dazu wird eine fette Stippe aus Speck, Zwiebeln und Petersilie gereicht. In Restaurant wird dieses Gericht auch oft als Maischolle angepriesen.

Weniger bekannt, aber ebenfalls sehr schmackhaft ist geräucherte Scholle. Als Dosenkonserve findet man Scholle auch in Öl eingelegt.

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Gesundheitswert

Schollenfleisch ist reich an Vitamin D, Vitamin B12 sowie Jod. Der Fettgehalt kann je nach Sorte variieren.

So sind die meisten Schollenarten eher mager, wie die Flunder mit gerademal 0,5 % Fett. Der Schwarze Heilbutt jedoch ist ein recht fetter Schollenvertreter.