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Tee ist im weitesten Sinne ein Aufguss- oder Abkochgetränk aus bestimmten Pflanzenteilen. Im engeren Sinn umfasst der Begriff Tee eigentlich nur die getrockneten Blattknospen und jungen Blätter der Teepflanze, Camellia sinensis. Diese bis zu 6 m hoch wachsende Pflanze gehört zur Gattung der Kamelien und wächst wild in subtropischem Monsunklima, wie in Korea, Thailand, Vietnam und Loas. Kultiviert werden Teepflanzen in den Tropen und Subtropen, insbesondere in den Hochlagen. Vor allem China, Indien und Kenia zählen zu den wichtigsten Teeproduzenten. Assam, Ceylon, Jasmin und Darjeeling gehören zu den bekanntesten Teesorten.

 

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Inhaltsstoffe

Tee enthält zwar keine Energie, jedoch wertvolle Nährstoffe, wie Vitamin B1 und B2, Kalium, Mangan, und Fluor. Bis zu 5% Koffein können in den Blättern und Blattknospen enthalten sein. Die Höhe des früher als Thein bezeichneten Koffeins richtet sich nach der Qualität und Herkunft des Tees. Darüber hinaus enthält Tee Gerbstoffe, ätherische Öle, sekundäre Pflanzenstoffe, Theobromin und Theophyllin.

Wirkung

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Tees wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, senken den Blutdruck und stärken das Immunsystem. Das enthaltene Fluor schützt vor Karies.

Das Koffein wirkt bei einer kurzen Ziehdauer anregend auf das Zentralnervensystem und belebt.

Die vor allem in grünem Tee in hoher Konzentration enthaltenen Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, wirken entzündungshemmend und bei Durchfall leicht stopfend.

Grüntee enthält viel Vitamin C und wesentlich mehr B-Vitamine und Betakarotin als Schwarztee. Auch der Anteil an Gerbstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, wie Polyphenolen, ist höher. Die Polyphenole wirken antioxidativ und können das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen verringern.

 

Empfehlung

Beim Aufgießen gehen in den ersten zwei Minuten etwa 75% des Koffeins in das Getränk über. Möchte man die anregende Wirkung vermeiden, kann man den Tee etwas länger ziehen lassen. Denn dann verbindet sich das Koffein mit den Gerbstoffen zu einem schwer löslichen Komplex, der vom Körper kaum resorbiert wird.

Grüntee sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden, sonst erhält er einen bitteren Geschmack und die Wirkung der wertvollen Nährstoffe geht zu stark verloren.

Die vor allem in grünem Tee stark enthaltenen Gerbstoffe verbinden sich mit dem Eisen aus der Nahrung zu schwer löslichen Komplexen und mindern somit die Eisenverfügbarkeit stark. Es empfiehlt sich aus diesem Grunde Tee nicht gemeinsam mit den Hauptmahlzeiten einzunehmen.

Schwarztee kann bei empfindlichen Menschen Migräne oder Allergien auslösen. Personen, die an Magengeschwüren oder Magenschleimhautentzündung  leiden, sollten auf starken schwarzen Tee verzichten.

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Schwarzer Tee

Etwa 75% des Tees werden zu Schwarztee verarbeitet. Die Pflanzenteile werden nach dem Welken fermentiert und getrocknet. Durch die Oxidationsvorgänge bei der Fermentation erhält der Tee seinen dunklen Farbton. Bei der Trocknung gehen die Duftstoffe des Tees zum Großteil verloren. Der Geschmack ist stark von der Sorte und der Ziehdauer abhängig.

Rotbuschtee / Rooibostee

Diese Teesorte stammt aus Südafrika und ist erst seit einigen Jahren in Deutschland bekannt. Seitdem hat er sich zu einem Renner unter den Teesorten entwickelt. Gewonnen wird er aus den frischen Zweigen des Rotbuschs (Aspalathus linearis). Er hat einen angenehm weichen, milden Geschmack. Der Rotbuschtee enthält viel Vitamin C und Mineralien, aber kaum Bitter- und Gerbstoffe.

 

Grüner Tee

Im Gegensatz zu schwarzem Tee werden die Teeblätter beim grünen Tee nicht fermentiert, sondern nur kurz erhitzt, geröstet oder über kochendem Wasser gedämpft. Dadurch bleiben nahezu alle Wirkstoffe sowie der grüne Farbton erhalten. Grüner Tee schmeckt etwas herber, da er mehr Gerbstoffe enthält als der schwarze Tee. Er wirkt bei nervösem Magen und Darm beruhigend.

Oolong

Oolong ist ein halbfermentierter Tee und liegt geschmacklich zwischen dem schwarzen und dem grünen Tee.

Mate-Tee

Mit seinem rauchigen Geschmack wirkt dieser koffeinhaltige Tee anregend ohne aufzuregen. Die enthaltenen Chlorogensäuren sorgen dafür, dass das Koffein nur langsam freigesetzt wird. Die Blätter des Mate-Baums werden zur Herstellung des Tees bei großer Hitze getrocknet.