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Milchprodukte und unbehandelte Milch in der täglichen Ernährung

Die Milch nimmt als Grundnahrungsmittel einen sehr wichtigen Platz in der menschlichen Ernährung ein. Sie kann von Ziegen, Schafen, aber auch Pferden (Stutenmilch), Eseln, Kamelen, Rentieren oder Lamas verwendet werden. Hauptlieferant in Europa sind jedoch die Milchkühe.

gesund3Milch hat eine hohe Nährstoffdichte und ist gesund. Sie liefert wertvolles Eiweiß, essentielle Aminosäuren, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe.

Es gibt unbehandelte Milch, wie die Rohmilch und Vorzugsmilch sowie behandelte Milch, beispielsweise homogenisierte, pasteurisierte oder sterilisierte Milch.

 

Rohmilch

Rohmilch ist die frisch gemolkene, unbehandelte Milch, meist von Kühen. Die Milch darf gefiltert werden, wobei jedoch keine Mikrofilter, also Filter mit sehr kleinen Poren, verwendet werden dürfen. Denn sie würden die natürliche Mikroflora, mikroskopisch kleine Organismen, zerstören. Einige dieser Mikroorganismen sind wertvoll für die Ernährung, andere können Krankheiten übertragen. Aus diesem Grund sollte die Milch stets gekühlt und vor dem Verbrauch abgekocht werden, um mögliche Keime abzutöten.

Es gibt Risikogruppen, wie Schwangere, Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen, die Rohmilch und Rohmilchprodukte meiden sollten. Bakterien, wie Listerien, können bei geschwächter Immunabwehr schwere Infektionen auslösen, die vor allem für das ungeborene oder kleine Kind lebensgefährlich sein können. Einem gesunden Menschen können diese Bakterien in der Regel nichts anhaben.

In Deutschland darf keine Rohmilch im Handel angeboten werden. Frische Rohmilch darf lediglich als gekennzeichnete Rohmilch „ab Hof“ von Bauern verkauft werden, wenn sie aus eigener Herstellung ist und innerhalb eines Tages direkt an den Verbraucher verkauft wird.

Sie sollte vor dem Verbrauch immer abgekocht werden. Wobei leider beim Abkochen zuhause ein Großteil der wertvollen Nährstoffe, vor allem hitzeempfindliche Vitamine und die hohe Wertigkeit des Eiweißes, verloren gehen. In der Regel sind die Nährstoffverluste sogar höher als beim Ultrahocherhitzen oder Pasteurisieren.

 

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Vorzugsmilch

Auch Vorzugsmilch ist frisch und nicht hitzebehandelt. Sie wird gefiltert und in verkaufsfertiger Verpackung vom Erzeuger in den Handel gebracht. So bleiben die wertvollen Nährstoffe weitestgehend erhalten. Der Fettgehalt ist nicht standardisiert, muss aber mindestens 3,5 % betragen. Nur Betriebe mit streng kontrollierten Rinderbeständen dürfen Vorzugsmilch anbieten, denn die Produktion und der Vertrieb von Vorzugsmilch unterliegt strengen Hygiene- und Qualitätsanforderungen. 

Da diese Milch rasch verdirbt und sich Keime bilden können, muss sie durchgehend gekühlt werden und sollte ebenso wie die Rohmilch vor dem Verbrauch abgekocht werden, um eventuelle Krankheitserreger abzutöten.

Die in der Milch enthaltenen Vitamine sind sehr empfindlich gegenüber Hitze, Luft und Licht. Deshalb sollte frische Vorzugsmilch kühl und dunkel gelagert. Sie hält sie sich maximal 4 Tage ab Gewinnung.

Risikogruppen, wie Schwangere, Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen, sollten Vorzugsmilch meiden, um keine Infektionen zu riskieren.

 

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