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Vitamin C

Vitamin C, auch als Arcorbinsäure bezeichnet, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, welches vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden kann und deshalb über die Ernährung zugeführt werden muss.

Vitamin C wird in der Lebensmittelindustrie vielfach als Zusatzstoff, wie Säuerungsmittel oder Stabilisator, eingesetzt. 

 

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Vorkommen

Frisches Obst und Gemüse sind sehr reich an Vitamin C, besonders Zitrusfrüchte,  Schwarze Johannisbeere, Hagebutte, Sanddorn, Fenchel, Paprika und Petersilie.

Vitamin C kommt in vielen Körperzellen vor. Hohe Konzentrationen finden sich vor allem in Gehirn, Leber, Muskulatur, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse und Milz.

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Empfehlung

Der menschliche Körper hat - im Vergleich zu den anderen Vitaminen - einen relativ hohen Bedarf an Vitamin C. Die empfohlene Tageszufuhr beträgt 100 mg für Erwachsene. Dieser Bedarf kann mit der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen, ausreichend gedeckt werden.

Vitamin C ist gegen Sauerstoff, Licht und Hitze sehr empfindlich. Obst und Gemüse sollte deshalb frisch und möglichst roh verzehrt werden, da bei der Lagerung und Zubereitung die wertvollen Vitamine verloren gehen. Vitamin-C-reiche Lebensmittel sind am besten in den dunklen, kühlen Fächern im untersten Bereich des Kühlschrankes aufgehoben. Möglichst schonend zubereiten, mit wenig Wasser dünsten oder dämpfen und das Kochwasser eventuell weiterverwerten, da ein Teil der Vitamine ans Kochwasser abgegeben wurde.

 

Mangel/ Überschuss

Obwohl heutzutage viel Fast Food, Fettes und Süßes verzehrt wird, kommt in den Industrieländern ein schwerer Mangel nur selten vor. Sehr wohl jedoch eine leichte Unterversorgung. Vor allem ältere Menschen, die frisches Obst und Gemüse häufig nicht mehr so gut kauen können, laufen Gefahr einen Vitamin-C-Mangel zu erleiden. Hier sollte man auf die richtige Lebensmittelauswahl achten. Aber auch Medikamente, wie Antibabypille oder kortisonhaltige Arznei, sowie Magen-Darm-Erkrankungen können das Risiko eines Mangels erhöhen. Schwangere, Stillende, Leistungssportler und Raucher haben einen erhöhten Bedarf.

Leichter Vitamin-C-Mangel kann sich durch Gliederschmerzen, Müdigkeit, Zahnfleischbluten, schlechte Wundheilung, ein geschwächtes Immunsystem und damit eine erhöhte Infektionsanfälligkeit bemerkbar machen.

Langanhaltender Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen, deren Symptome in der Regel erst Monate nach Beginn des Mangels auftreten. Die Krankheit kann bei Nichtbehandlung im schlimmsten Fall zum Tode durch Herzschwäche führen. In Dritte-Welt-Ländern ist diese Krankheit auch heute noch verbreitet.

Durch die Wasserlöslichkeit wird überschüssiges Vitamin C in erster Linie über den Urin, zum Teil auch über den Stuhl ausgeschieden. Anzeichen für einen Vitamin-C-Überschuss können Durchfall, Blähungen oder Übelkeit sein. Erhält ein Körper über lange Zeit zu viel Vitamin C kann dies das Risiko für die Bildung von Nieren- und Harnwegssteinen erhöhen.

 

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Funktion

Allseits bekannt ist das Vitamin C für seine stärkende Wirkung des Immunsystems, aber auch die Wundheilung und Narbenbildung wird gefördert.

Eine der wichtigsten Funktionen des Vitamin C liegt außerdem in der antioxidativen Wirkung, womit es die Körperzellen vor freien Radikalen schützt. Es kann somit das Risiko an Krebs, vor allem Magen- und Darmkrebs, oder Arteriosklerose zu erkranken, senken.

Vitamin C trägt zur Gesunderhaltung von Haut und Zahnfleisch bei. Es ist für die Verwertung von Eisen, die Bildung von Knochen- und Knorpelgewebe sowie Kollagen, einem Eiweiß im Binde- und Stützgewebe, erforderlich. Es wird außerdem für die Synthese körpereigender Stoffe, wie Botenstoffe oder Hormone, benötigt.