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Vitamin D

Vitamin D ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche, fettlösliche Vitamin-D-Verbindungen. Die für den Menschen bedeutendsten sind Vitamin D2 und D3.

Streng genommen handelt es sich jedoch gar nicht, um ein Vitamin, sondern um eine Vorstufe eines Hormons.

Wegen seiner Fettlöslichkeit muss dem Körper zur Verwertung dieses Vitamins mit der Nahrung etwas Fett zugeführt werden. Da es vorwiegend in tierischen Lebensmitteln vorkommt, welche bereits Fett enthalten, ist meistens keine weitere Fettzugabe erforderlich.

 

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Vorkommen

Vitamin D kann in der menschlichen Haut selbst hergestellt werden. Hierfür werden die mit der Nahrung aufgenommenen Provitamine über den Darm resorbiert und  mit Hilfe von ultraviolettem Licht in Vitamin D umgewandelt.

Etwa 80% unseres Bedarfs an Vitamin D können wir über die Haut aufnehmen. Etwa 10 Minuten täglich intensive Sonne zumindest auf Gesicht und Hände sollen bereits genügen. Wobei Sonnenschutzcreme die Aufnahme vermindern kann.

Das restliche Vitamin D sollte mit der Nahrung zugeführt werden. Vor allem in fettreichen Fischen, wie Lachs, Hering, Aal oder Thunfisch findet man größere Mengen Vitamin D. Aber auch Käse, Eier, Pilze, Spinat und Lebertran enthalten dieses Vitamin. Margarine wird hierzulande mit Vitamin D angereichert, um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern.

In der Muttermilch ist ebenfalls Vitamin D enthalten. Die vorhandene Menge ist jedoch sehr vom Vitamin-D-Status der Mutter abhängig. Neugeborenen wird in den Wintermonaten häufig Vitamin D in Tablettenform als Prophylaxe gegeben. Denn sie wachsen sehr rasch und nehmen vor allem in den ersten Monaten stark an Gewicht zu. Um dieses Gewicht tragen zu können, sind starke Knochen und ein stabiles Skelettgerüst erforderlich.

 

Empfehlung

Die empfohlene tägliche Zufuhr liegt für Kinder und Erwachsene bei 5 µg. Bei älteren Menschen erhöht sich diese auf 10 µg.

In den Wintermonaten, in denen die Haut üblicherweise seltener dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, empfiehlt sich eine verstärkte Vitamin-D-Zufuhr.

Einige Medikamente, wie beispielsweise Beruhigungsmittel, beschleunigen den Abbau und andere, wie die Antibabypille, erhöhen den täglichen Bedarf.

Vitamin D ist relativ stabil gegenüber Hitze, deshalb ist bei der Zubereitung mit keinen allzu großen Vitaminverlusten zu rechnen. Jedoch sollte man auf die richtige Lagerung und möglichst kurze Lagerzeiten achten, denn gegenüber Licht und Sauerstoff reagiert es sehr empfindlich.

 

Mangel/ Überschuss

Ein Mangel ist in den Industriestaaten eher selten. Ältere oder kranke Menschen, die selten ins Freie kommen, sollten ausreichend Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen.

Bei Kindern im Wachstum kann eine Unterversorgung mit Vitamin D zu Rachitis, einer Knochenkrankheit, führen, bei Erwachsenen zu Knochenerweichung.

Zu einem Überschuss kann es weder durch langen Aufenthalt in der Sonne noch durch Lebensmittel kommen, sondern lediglich durch falsche Dosierung von Nahrungsergänzungen.

Bei der einmaligen übermäßigen Dosierung von etwa 1g kann es bereits zu schweren gesundheitlichen Störungen kommen. Anzeichen hierfür können Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen oder Erbrechen sein.

Ein langanhaltender Überschuss an Vitamin D führt zu einer hohen Kalziumkonzentration im Blut, welche die Bildung von Nierensteinen und Arteriosklerose begünstigt. Bei Kindern können Wachstumsstörungen auftreten.

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Funktion

Vitamin D ist immens wichtig für starken Knochen und gesunde Zähne. Es ist notwendig für die Aufnahme und Einlagerung von Kalzium und Phosphor in den Knochen und sorgt somit für ein stabiles Skelett. Es reguliert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel.

Vitamin D trägt zur Entwicklung der Abwehrzellen und somit zur Stärkung des Immunsystems bei. Es soll außerdem das Krebsrisiko senken.