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Wasserlösliche Vitamine

Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen die 8 Vitamine des B-Komplexes und das Vitamin C. Sie sind sowohl in Obst und Gemüse als auch in Fleisch, Fisch, Nüssen, Vollkorngetreide sowie Milch und Milchprodukten enthalten.

Für eine Reihe wichtiger Stoffwechselvorgänge im menschlichen Organismus sind diese Vitamine verantwortlich. So regulieren sie beispielsweise Atmungsvorgänge, den Kohlenhydrat- sowie Aminosäurestoffwechsel und dienen dem Eiweißaufbau.

 

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Die wasserlöslichen Vitamine können nicht über längere Zeit vom Körper gespeichert werden und müssen deshalb regelmäßig, am besten mehrmals täglich, mit der Nahrung zugeführt werden. Die einmalige Einnahme von größeren Mengen ist zwecklos, denn Überschüsse werden über die Nieren mit dem Urin, teilweise auch Stuhl, ausgeschieden. Die einzige Ausnahme bildet das Vitamin B12. Dessen Überschüsse werden größtenteils in der Leber, teilweise auch in Muskeln gespeichert.

 

Auch wenn Überschüsse an wasserlöslichen Vitaminen nicht in größeren Mengen gespeichert, sondern ausgeschieden werden, ist von einer langfristigen Überdosierung abzuraten. In sehr hohen Dosen kann es vereinzelt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Rötungen der Haut kommen. So kann es durch eine Überdosis des Vitamins B3 zu Herzrhythmusstörungen oder Leberschäden kommen. Ein erheblicher Überschuss an Vitamin B6 kann zu Erkrankungen des peripheren Nervensystems mit Lähmungserscheinungen und Gefühllosigkeit in den Extremitäten führen.

Anzeichen für Mangelerscheinungen können je nach Vitaminart Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen  sein, bis hin zu erhöhter Infektanfälligkeit, Blutarmut oder Skorbut.

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